Plötzlich hörte er ein Pferd schnauben. Es war sein Rappe. Er legte sich nieder, verharrte eine Weile horchend in dieser Stellung und schlich dann weiter. Das Schnauben war aus einem dichten Gebüsch gekommen, das unmittelbar vor ihm lag. Wahrscheinlich lauerten die Indsmen hier auf ihn. Leise bog er einen Zweig zurück, der ihm einen leidlichen Durchblick gestattete. – Das Bild, das sich ihm bot, war so komisch, dass er sich eines leisen Lachens nicht erwehren konnte. Seinen Schießprügel in der Rechten, den Revolver in der Linken, lehnte der Colorado-Bill an einem dicken Baumstamm. Vor ihm im Wasser standen acht Upsaroka und hielten sämtlich ihre Arme in die Höhe. Sie schienen schon längere Zeit sich in dieser Stellung zu befinden, denn man merkte ihnen deutlich an, welche Anstrengung es ihnen verursachte, die Arme dauernd hochzuhalten. Doch lieber wendeten sie unter Schmerzen mit zusammengebissenen Zähnen alle Kräfte auf, als dass sie sich die Blöße gegeben hätten, die Waffen, die ihnen das Hochhalten besonders erschwerten, fallen zu lassen. Am andern Ufer standen ihre Pferde und weideten den spärlichen Graswuchs ab.
Aufgestachelt von einem Weißen, schart der Häuptling Kanteh-pehta seine Krieger um sich. Ihr Ziel ist es, das gefürchtete Feuerross der Bleichgesichter zu zerstören. Sie haben aber ihre Rechnung ohne den jungen Deutschen Weiß, den erfahrenen Westmann Colorado-Bill und den Schoschonenhäuptling Kotucho gemacht. Eine Wildwest-Erzählung à la Karl May von Max Eschner (1863–1926).
Aufgestachelt von einem Weißen, schart der Häuptling der Upsaroka, Kanteh-pehta, seine Krieger um sich. Ihr Ziel ist es, das gefürchtete Feuerross der Bleichgesichter zu zerstören. Sie haben aber ihre Rechnung ohne den jungen Deutschen Weiß, den erfahrenen Westmann Colorado-Bill und den Schoschonenhäuptling Kotucho gemacht. Eine Wildwest-Erzählung à la Karl May von Max Eschner (1863–1926).
Max Eschner
Eisenbahnüberfall Indianer Karl-May-Epigone Westmann