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Die junge, naive Manolita wird von einem Verehrer über das damals neue Medium Telefon mit leidenschaftlichen Liebesbotschaften umworben und verführt ...
Ein gesellschaftskritisches Kammerspiel des ausgehenden 19. Jahrhunderts.
Juan Valera
Geboren in Cabra (Córdoba) als Sohn des Marqués de la Paniega, studierte Juan Valera Philosophie und Jura in Granada. Seine diplomatische Karriere begann 1847 und führte ihn über fünf Jahrzehnte durch Europa und Amerika: Stationen in Neapel, Lissabon, Rio de Janeiro, Dresden, St. Petersburg und Wien prägten sein Werk. Obwohl er früh Gedichte und Essays veröffentlichte, gelang ihm der literarische Durchbruch erst spät: Mit 50 Jahren erschien sein Roman Pepita Jiménez (1874). Politisch wirkte er als liberaler Abgeordneter (1858, 1872) und Unterstaatssekretär. Nach nahezu vollständiger Erblindung 1895 diktierte er seine späten Werke, darunter die Abenteuererzählung Morsamor (1899) und leitete bis zu seinem Tod in Madrid 1905 einen einflussreichen Literatursalon mit Größen wie Menéndez Pelayo und Ramón Pérez de Ayala.
Spanische Literatur Literatur des 19. Jahrhunderts Theaterstück Komödie Feminismus gesellschaftskritisches Kammerspiel