Hier ist die Biografie eines der größten Journalisten, die das 20. Jahrhundert hervorgebracht hat, erzählt als Graphic Novel. Der Fokus des Buchs liegt nicht auf den späten Lebensjahren Thompsons, sondern auf den viel wichtigeren 60er und 70er Jahren, in denen seine großen Reportagen entstanden, von Hells Angels über Fear and Loathing in Las Vegas bis hin zu On the Campaign Trail. In monochromen Bildern entfalten die Autoren das Leben des Mannes, den Die Zeit einmal als „Rache Amerikas an sich selbst“ bezeichnete und der heute viel zu oft nur noch als eine Karikatur seiner selbst wahrgenommen wird: als menschenhassender, dauerzugedröhnter Freak mit einer Schreibmaschine.
Hunter S. Thompson war mehr als sein Alter Ego Raoul Duke, das er zusammen mit dem subjektiven Gonzo-Journalismus erfand, er war ein unerbittlicher Moralist, der sich nicht an die gängigen Höflichkeitsregeln hielt (nach Nixons Tod schrieb er, dass dessen Leiche in einer Mülltonne hätte verbrannt werden sollen), und sich nicht scheute, in die Abgründe der amerikanischen Gesellschaft zu schauen. Wobei diese Abgründe nicht nur die offensichtlichen waren (Hells Angels), sondern oft auch die unerwarteten (Kentucky Derby).
Auf 180 Seiten zeigen Will Bingley und Anthony Hope-Smith die Ikone Hunter S. Thompson in seinem Balanceakt zwischen dem altbekannten Paar Genie und Wahnsinn, Schreib- und Drogenexzessen, zwischen Fakten und Fiktion. Ergänzt wird diese zitatreiche Biografie durch ein Vorwort von Thompsons langjährigem Lektor Alan Rinzler.
Will Bingley
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„A passionate sprint through Thompson's life … with Hope Smith's dark, energetic and rather splendid illustrations“ The Guardian„Will Bingley hat das Szenario mit so viel Schwung geschrieben wie Thompson seine Artikel in die Tasten gehämmert hat. Das liest sich sehr flott, und die prägnanten Schwarzweiß-Bilder von Hope-Smith nehmen diese Dynamik wunderbar auf.“ Comickunst„hinreißend gestaltet“ Frankfurter Allgemeine Zeitung„Von überzeugender Originalität“ NZZ„Ein Meisterwerk“ Deutsche Netzzeitung„Er nahm jede Droge, stürzte ab, stand wieder auf. Seine kompromisslosen Texte stehen für eine ganz neue Form subjektiven Erzählens.“ taz„Erzählt in wenigen Worten und energiegeladenen Bildern – der ideale Einstieg ins Leben eines unerbittlichen Gesellschaftskritikers.“ Stern„furios gezeichnet. kongenial betextet“ GQ„Eine helle Freude. diese Biografie widersteht der Versuchung, die undifferenzierte Darstellung der Figur Thompsons zu übernehmen. Stattdessen wird ein äußerst vielschichtiges Bild eines der wichtigsten Protagonisten der Literaturgeschichte gezeichnet. Wer mehr wissen möchte, sollte selbst mal reinschnuppern. Es lohnt sich.“ Zuckerkick Magazin
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