Der Arbeitskreis „Finanzierungsrechnung“ der Schmalenbach-Gesellschaft präsentiert mit diesem Heft die Ergebnisse seiner Untersuchungen zu den Fragen, wie Unternehmen konsolidierte Kapitalflussrechnungen erstellen und nutzen. Die Erkenntnisse beruhen auf Präsentationen und Diskussionen mit den im Arbeitskreis vertretenen führenden deutschen Unternehmen.
Nach einer kurzen Darstellung der Anforderungen der nationalen und internationalen Rechnungslegungsvorschriften an zahlungsorientierte Rechnungen werden unterschiedliche Aufstellungswege für konsolidierte Kapitalflussrechnungen aufgezeigt und die Praxis der Unternehmen des Arbeitskreises dargestellt. Interessant ist, dass mehrere Unternehmen die Kapitalflussrechnung – originär – unter Rückgriff auf Kontenbewegungen ableiten, während die Literatur bislang davon ausgeht, dass dies – derivativ – durch Auswertung von Bilanzen und Erfolgsrechnungen erfolgt. Weiter wird die Nutzung zahlungsorientierter Rechnungen für Zwecke der internen Steuerung und durch externe Adressaten (z.B. Kreditanalysten) aufgezeigt.
Günther Gebhardt
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