Kritizistische Wissenschaftstheorie ist eine Weiter-
entwicklung des Kritischen Rationalismus unter Ein-
bindung der Österreichischen Schule der Nationalöko-
nomie und illustriert am Beispiel der Klimadebatte, was
passiert, wenn mehr Theorien ausgeschlossen werden,
als Logik und Methodologie erlauben, und weniger
Arbeitshypothesen gebildet werden, als optional möglich
wären. Das Buch zeigt außerdem, was eine moderne
Wissenschaftstheorie leisten muss, die der Erklärung
komplexer Phänomene dienlich und der Abwehr wissen-
schaftlichen wie außerwissenschaftlichen Fehlverhaltens
zuträglich sein will.
Bouillon Hardy
Hardy Bouillon (*1960) studierte Philosophie und Kunstgeschichte in Albuquerque, Oxford und Trier, wo er heute als Außerplanmäßiger Professor lehrt. Gastprofessuren führten ihn nach Duisburg-Essen, Frankfurt, Prag, Salzburg, Wien und Zagreb. Zu seinen wichtigsten Publikationen zählen Ordnung, Evolution und Erkenntnis (1991), Freiheit, Liberalismus und Wohlfahrtsstaat (1997), Wirtschaft, Ethik und Gerechtigkeit (2010), Wählerische Selektionen (2018) und Gerechtes Glück (2020). Bouillon gab zudem zahlreiche Sammelbände heraus, stellte Breviere zu Popper und Kant zusammen und ist seit 2017 Fellow an der Liechtenstein Academy.
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