Das zweite Leseheft führt mit sinnvollen Laut-Schrifteinheiten (phonix), kleinen Wörtern, kurzen Sätzen und vielen Illustrationen richtig und einfach ins Lesen ein, auch für Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache und für die Förderung bei LRS.
Was ist das Besondere am Basiskonzept Lesen – phonix?
1. Vermeiden von Buchstabennamen, auch besonders bei den Vokalen. Vor der zweiten Klasse sollte kein Kind das Abc lernen. Warum nicht? Dort werden ausschließlich die Buchstabennamen verwendet: Aaaa, Beee, Ceee. Besonders bei A, E, I, O, U ist das schädlich, denn hier werden nur Langvokale genannt.
2. Vermeiden einer Orientierung auf einzelne Buchstaben: Schrifteinheiten (Grapheme) wie ch, ie, sch oder ei sind im Deutschen
wichtig und häufig und müssen daher natürlich auch als Einheiten vermittelt werden.
3. Vermeiden der falschen Aussprache der Sprachlaute (Phoneme), besonders bei den Vokalen: Im Deutschen gibt es nicht nur
Langvokale, sondern genauso wichtig sind die Kurzvokale. Ein A/a ist also nicht immer ein langes a wie in Ameise, sondern es gibt auch ein kurzes a wie in Apfel. Ganz schlimm sind falsche Infos wie: Aaaa wie in Apfel oder Affe, Eeee wie in Ente usw.
4. Vermeiden einer a) Silben- oder b) Schreib-wie-du-sprichst-Orientierung
Zu a): Lese- und Schreibeinheiten sind keine Sprecheinheiten. Beim Sprechen kann man das Wort schreiben gut in Silben aufteilen:
schrei-ben, aber beim Lesen sollte man die sinnvollen Einheiten (Morpheme) schreib-en verwenden.
Zu b): Das sog. „Schreiben nach Gehör“ oder „Lesen durch Schreiben“ baut auf keinen systematischen Grundlagen auf und führt zu vorschnellem Verfestigen von falschen (= zu einfachen) Einheiten.
Günther, Prof. Dr. Thomé
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Die Rezensionen beziehen sich auf die 1. Auflage: "Die drei Lesehefte vom Institut für sprachliche Bildung in Oldenburg unterstützen Kinder mit Lese-Rechtschreibschwierigkeiten oder Kinder mit Deutsch als Zweitsprache schrittweise beim Prozess des Lesens. (...) Das 2. Leseheft mit dem Titel `Gemeinsam lesen' ist eine Geschichte zum gemeinsamen Lesen mit Erwachsenen oder älteren Kindern und Leseanfängern. Das Kind wächst aus der Rolle des Zuhörers langsam in die des aktiven Lesers. Es werden erste Kleinbuchstaben eingeführt. (...) Die farbigen Illustrationen und die überschaubare Menge an Text erhöhen die Lesemotivation für das Kind." (AJuM, www.julim-journal.de)
„Schon optisch ein Genuss ist das ... wunderschöne Büchlein.“ (LeDy – Legasthenie und Dyskalkulie, BVL e. V.)
„Besonders wertvoll für Kinder, denen der Schriftspracherwerb schwerfällt oder die Deutsch als Zweitsprache lernen.“ (Sabine Kruber, lies-doch-einfach.de)
„unterstützt lese- und rechtschreibschwächere Kinder sowie DaZ-Kinder beim Lesenlernen“ (Stiftung Lesen, derlehrerclub.de),
mehr über das Basiskonzept Lesen: https://www.lesen-in-deutschland.de/journal/1180
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