Prof. Dr. Günther Thomé Dr. Dipl.-Päd. Dorothea Thomé Thomé OLFA 3-9+: Oldenburger Fehleranalyse für die Klassen 3-9 und darüber

OLFA 3-9+: Oldenburger Fehleranalyse für die Klassen 3-9 und darüber

von Prof. Dr. Günther Thomé Dr. Dipl.-Päd. Dorothea Thomé

Instrument und Handbuch zur Ermittlung der orthographischen Kompetenz und Leistung aus freien Texten für die Entwicklung effektiver Fördermaßnahmen, komplette Ökoherstellung

EUR 22,80

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Beschreibung

Frei formulierte Schülertexte werden mit der OLFA 3-9+ (Oldenburger Fehleranalyse für die Klassen 3-9 und darüber) einer entwicklungsorientierten Analyse unterzogen, die valide und exakte Daten über das jeweilige Kompetenz- und Leistungsniveau erbringt. Aus den Ergebnissen können die Inhalte einer passgenauen und wirksamen Förderung und Therapie direkt abgeleitet werden. OLFA prüft nicht, ob ein Schüler oder eine Schülerin Probleme in der Rechtschreibung hat, sondern zeigt genau, wo diese liegen. Eine OLFA 3-9+ ermöglicht: – eine echte Förderdiagnostik bei großen Rechtschreibschwierigkeiten (LRS, Legasthenie, Rechtschreibschwäche, -störung) – einen räumlich und zeitlich flexiblen Einsatz, – eine Differenzierung von Kompetenz und Leistung, – eine effektive Planung erfolgreicher, individualisierter Fördermaßnahmen, – eine Lerndiagnostik ohne jegliche Stress- und Prüfungssituationen, – eine hohe Motivierung durch die Rückmeldung über alle Lernfortschritte.
Mit der OLFA 3-9+ (3.-9. Klassen und darüber) und OLFA 1-2 (1.-2. Klassen) liegen erstmalig testunabhängige Förderdiagnose-Instrumente für die Analyse freier Texte vor, die bei gravierenden orthographischen Schwierigkeiten einsetzbar sind. Vorliegende orthographische Problememe können klar diagnostiziert, erkannt und passgenau in einer effektiven und motivierenden Förderung behandelt werden. Das Besondere an OLFA ist, dass genau dort geübt und gefördert wird, wo eine besondere Unterstützung benötigt wird! Dokumentierte Fördererfolge auch bei einer gravierenden Rechtschreibstörung (Prozentrang 15 und darunter).
Mit OLFA 3-9+ (Oldenburger Fehleranalyse für die Klassen 3-9 und darüber) liegt seit vielen Jahren ein bewährtes, wirksames, valides Förderdiagnose-Instrument für Schü­ler mit sehr großen or­tho­graphischen Schwierigkeiten (Rechtschreibschwäche, -störung, LRS, Legasthenie) vor. Frei formulierten Schülertexte (z. B. zwei Deutsch­auf­sät­ze mit mindestens 350 Wörter und mind. 50 Fehlern) werden mit der OLFA 3-9+ einer ent­wick­lungsorientierten Analyse un­ter­zo­gen, die exakte Daten über das jeweilige Kompe­tenz- und Leistungs­niveau erbringt, an die eine gezielte und passgenaue För­derung und The­rapie anknüpfen kann. Der ortho­gra­phi­sche Leistungs- und Kom­pe­tenz­stand und die Lern­fortschritte können deutlich ab­ge­bil­det werden. Die OLFA-Er­gebnisse erlauben eine mo­tivierende und individuelle Rück­mel­dung über Lernstand und -verlauf sowie eine effek­ti­ve Planung und Durchführung von För­der- oder Therapie­maßnahmen. Weitere Verbesserungen: - mit Farbmarkierung der orthographischen Entwicklungsphasen, - mit differenzierten tolerierten Fehlerwerten für die einzelnen Schularten, - mit separater OLFA-Liste für die Schweiz, - mit vielen Übungen zur Fehleranalyse, - mit einem Bericht über Fördererfolge (NEU), - hergestellt in kompletter Ökoproduktion (Farben, Recyclingpapier, Druck, Versand) (NEU). Zusätzlich zur Unterstützung einsetzbar: OLFA-Online (www.olfaonline.de, Jahreslizenz 24,80 €). Aus einer Erhebung über die Ergebnisse von OLFA-basierten Förderungen: "Alle zwölf Schüler und Schülerinnen mit einem Anfangs-PR in der HSP von unter oder gleich 15 haben ihre Recht­schreibleistung verbessern können; bei elf konnte sogar eine deutliche Leistungsverbesserung in allen Messwerten festgestellt werden. Die Steigerung lässt sich aus den Mittelwerten (...) deutlich erkennen. In rund 30 Sitzungen konnten die Lerner mit einer Rechtschreibstörung eine Feh­ler­reduzierung um 70 % erreichen." (Oldenburger Fehleranalyse 3-9+, 2023, S. 15) Seit 2022 aufgenommen in eine Handreichung des Hessischen Kultusministeriums: https://kultusministerium.hessen.de/sites/kultusministerium.hessen.de/files/2022-10/erlaeuternde_praxisbeispiele_zur_handreichung_zum_grundwortschatz_hessen.pdf

Autor*in

Prof. Dr. Günther Thomé
Prof. Dr. Günther Thomé, Sprachwissenschaftler und Sprachdidaktiker, ab 2006 Professor für Sprachdidaktik und Sprachwissenschaft des Neuhochdeutschen an den Universitäten in Osnabrück und Frankfurt/M., untersuchte im Auftrag der Kultusministerkonferenz in der DESI-Studie (Deutsch Englisch Schülerleistungen International) die Rechtschreibleistung von über 9.000 Schülern. Von 2012 bis 2015 führte er mit seinem Frankfurter Team die klinische Studie "Zur Therapie der Rechtschreibschwäche auf der Grundlage qualitativer Fehleranalysen für Schüler der Klassenstufen 5–10" mit OLFA 3–9 durch. Seit einigen Jahren wird das Basiskonzept Rechtschreiben und Lesen im Institut für sprachliche Bildung (Oldenburg) ausgebaut.

Themen in »OLFA 3-9+: Oldenburger Fehleranalyse für die Klassen 3-9 und darüber«

Legasthenie Logopädie Rechtschreiben LRS DaZ Rechtschreibdiagnose Rechtschreibunterricht Textanalyse Deutsch Rechtschreiben Rechtschreibung Test freie Texte Diagnostik Basiskonzept

Stimmen zu »OLFA 3-9+: Oldenburger Fehleranalyse für die Klassen 3-9 und darüber«

Für einen ausführlicher Beitrag zu OLFA 1-2 vgl. Ada Sasse und Renate Valtin (2014): Rechtschreibdiagnose für freie Texte. Die Anwendung der Oldenburger Fehleranalyse (OLFA), in "Deutsch differenziert", Heft 4/2014, S. 16-23. Zwei Artikel, in denen über den Einsatz und die Wirksamkeit des förderdiagnostischen Instruments OLFA 3-9 in der Frankfurter LRS-/Legasthenie-Studie und der Münsteraner Studie berichtet wird, befinden sich in Gerd Schulte-Körne, Günther Thomé (Hrsg.) (2014): LRS - Legasthenie: interdisziplinär. Oldenburg: isb-Verlag (Inst. für sprachliche Bildung). "Mit der Oldenburger Fehleranalyse hat der Sprachwissenschaftler ein Verfahren entwickelt, das den individuellen Rechtschreibstand eines Schülers analysiert, um ihn/sie gezielt fördern zu können. Legasthenie-Therapeuten wie die Allgäuerin Kerstin Gemballa nutzen es für ihre Therapie und analysieren damit den Leistungsstand - vor dem Training und danach. Auch, um ihren Schützlingen ein ersehntes Erfolgserlebnis zu bescheren: 'Ja, ich werde besser'!! (Sigrid leger, Magazin SCHULE, H. 6/2014, S. 46) Zwei weitere Untersuchungen über den Einsatz der Oldenburger Fehleranalyse 3-9 liegen vor von Irene Corvacho del Toro (2014): Erwerbbarkeit von effektiven förderdiagnostischen Kompetenzen in der Lehrerausbildung. In: Katja Siekmann (Hg.): Theorie, Empirie und Praxis effektiver Rechtschreibdiagnostik. Tübingen: Stauffenburg Verlag, S. 169-189 und Katja Siekmann (2014): Kompetenzorientierte orthographische Individualförderung - Ergebnisse einer Förderstudie. Zur Förderung monolingualer und bilingualer Lerner/innen auf der Basis der OLFA. In: Katja Siekmann (Hg.): Theorie, Empirie und Praxis effektiver Rechtschreibdiagnostik. Tübingen: Stauffenburg Verlag, S. 191-205. Außerdem ist der Beitrag von Irene Corvacho del Toro 2016 erschienen "Zur qualitativen Rechtschreibfehleranalyse und einer schriftsystematischen lernförderlichen Behandlung der Rechtschreibstörung", in: Zeitschr. für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, 44, Heft 5, 2016, S. 397-408. Eine Fallbeschreibung einer erfolgreichen Rechtschreibförderung mit OLFA befindet sich bei Ruth Hoffmann-Erz (2017) in: Siekmann, K.; Corvacho del Toro, I.; Hoffmann-Erz, R. (Hrsg.): Schriftsprachliche Kompetenzen in Theorie und Praxis. Tübingen: Stauffenburg Verlag, S. 189-202. Ein ausführlicher Bericht auch in G. Thomé (2019): Deutsche Orthographie: historisch, systematisch, didaktisch. 2., verb. Aufl. Oldenburg: isb-Fachverlag, S. 108-116.
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In der Studie von J. Lenhart, P. Marx, R. Segerer, W. Schneider (2019: "Rechtschreibung ohne Schreiben. Messen Fehleridentifikation und Diktat dasselbe?" In: Diagnostica, 3/2019 [https://doi.org/10.1026/0012-1924/a000229]) wird ausführlich mit OLFA 3-9 gearbeitet und berichtet: "Hierfür bieten sich standardisierte Testverfahren mit Fließ- oder Lückentexten an ... oder eine individuelle qualitative Fehleranalyse anhand frei geschriebener Texte im Sinne von OLFA 3-9." (letzter Satz des Beitrags)
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Zitat aus einer Mail aus den USA, April 2026: „ich (...) arbeite inzwischen seit über einem Jahr intensiv mit der OLFA-Fehleranalyse. (…) Ich muss ganz ehrlich sagen: Ich finde dieses Tool einfach unglaublich genial. Da ich momentan in den USA lebe, arbeite ich aktuell mit Kindern, die sich auf eine Rückkehr ins deutsche Schulsystem vorbereiten wollen, und sehe sehr klar die Wirkung – im Durchschnitt haben sich meine Schüler nach der zweiten Fehleranalyse (also nach etwa drei Monaten) um rund 56 % verbessert. Das ist für mich jedes Mal wieder beeindruckend zu sehen. Gleichzeitig denke ich mir immer wieder: Ich habe selbst 13 Jahre als Gymnasiallehrerin gearbeitet – und habe dieses Instrument in dieser Zeit nie kennengelernt. Früher habe ich mir eigene Excel-Listen erstellt und z. B. die Fehler pro 100 Wörter dokumentiert, um Entwicklungen sichtbar zu machen. Aber diese systematische Einordnung in konkrete Fehlerkategorien, wie es mit der OLFA-Fehleranalyse möglich ist, hebt die Förderung noch einmal auf ein ganz anderes Niveau. Ich bin wirklich überzeugt: Das ist ein Tool, das jeder Deutschlehrer kennen sollte. Herzliche Grüße aus Kalifornien“
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Details

ISBN: 9783942122221
Verlag: Institut für sprachliche Bildung
Erscheinung: 27.10.2023

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