Mit der OLFA 3-9 (3.-9. Klassen) und OLFA 1-2 (1.-2. Klassen) liegen erstmalig testunabhängige Diagnose-Instrumente für die Analyse freier Texte vor, die bei gravierenden orthographischen Schwierigkeiten einsetzbar sind. Vorliegende orthographische Problememe können klar diagnostiziert und erkannt werden.
Mit OLFA 3-9 (Oldenburger Fehleranalyse für die Klassen 3-9) liegt seit vielen Jahren ein bewährtes, wirksames, valides Förderdiagnose-Instrument für Schüler mit sehr großen orthographischen Schwierigkeiten (Rechtschreibschwäche, -störung, LRS, Legasthenie) vor. Frei formulierten Schülertexte (z. B. zwei Deutschaufsätze mit mindestens 350 Wörter und mind. 50 Fehlern) werden mit der OLFA 3-9 einer entwicklungsorientierten Analyse unterzogen, die exakte Daten über das jeweilige Kompetenz- und Leistungsniveau erbringt, an die eine gezielte und passgenaue Förderung und Therapie anknüpfen kann. Der orthographische Leistungs- und Kompetenzstand und die Lernfortschritte können deutlich abgebildet werden. Die OLFA-Ergebnisse erlauben eine motivierende und individuelle Rückmeldung über Lernstand und -verlauf sowie eine effektive Planung und Durchführung von Förder- oder Therapiemaßnahmen. NEU in der 4., verbesserten Auflage:
- mit Farbmarkierung der orthographischen Entwicklungsphasen,
- mit differenzierten tolerierten Fehlerwerten für die einzelnen Schularten,
- und mit separater OLFA-Liste für die Schweiz.
Zusätzlich zur Unterstützung neu einsetzbar: www.olfaonline.de (Jahreslizenz 24,80 €).
Prof. Dr. Günther Thomé
Basiskonzept DaZ Deutschunterricht Diagnose-Instrument Diagnostik Entwicklungsorientierung Erkennen von Fehlerschwerpunkten Förderung LRS Legasthenie Messinstrument OLFA Oldenburger Fehleranalyse Orthographeme Orthographieerwerb
Für einen ausführlicher Beitrag vgl. Ada Sasse und Renate Valtin (2014): Rechtscheibdiagnose für freie Texte. Die Anwendung der Oldenburger Fehleranalyse (OLFA), in "Deutsch differenziert", Heft 4/2014, S. 16-23.
Zwei Artikel, in denen über den Einsatz und die Wirksamkeit des förderdiagnostischen Instruments OLFA 3-9 in der Frankfurter LRS-/Legasthenie-Studie und der Münsteraner Studie berichtet wird, befinden sich in Gerd Schulte-Körne, Günther Thomé (Hrsg.) (2014): LRS - Legasthenie: interdisziplinär. Oldenburg: isb-Verlag (Inst. für sprachliche Bildung).
Zwei weitere Untersuchungen über den Einsatz der Oldenburger Fehleranalyse 3-9 liegen vor von Irene Corvacho del Toro (2014): Erwerbbarkeit von effektiven förderdiagnostischen Kompetenzen in der Lehrerausbildung. In: Katja Siekmann (Hg.): Theorie, Empirie und Praxis effektiver Rechtschreibdiagnostik. Tübingen: Stauffenburg Verlag, S. 169-189 und
Katja Siekmann (2014): Kompetenzorientierte orthographische Individualförderung - Ergebnisse einer Förderstudie. Zur Förderung monolingualer und bilingualer Lerner/innen auf der Basis der OLFA. In: Katja Siekmann (Hg.): Theorie, Empirie und Praxis effektiver Rechtschreibdiagnostik. Tübingen: Stauffenburg Verlag, S. 191-205.
Außerdem ist der Beitrag von Irene Corvacho del Toro 2016 erschienen "Zur qualitativen Rechtschreibfehleranalyse und einer schriftsystematischen lernförderlichen Behandlung der Rechtschreibstörung", in: Zeitschr. für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, 44, Heft 5, 2016, S. 397-408.
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