Polynesien, das sind 50 Millionen Quadratkilometer Wasserwüste im
Dreieck zwischen Hawaii, der Osterinsel und Neuseeland. Kaum eine
Weltgegend liegt ferner, kaum eine ist schlechter zu bereisen. Trotzdem
wurde die Inselwelt schon vor Jahrtausenden besiedelt und ist
bis heute Sehnsuchtsort zivilisationskranker Europäer. Die Erzäh -
lungen Jack Londons und Hermann Melvilles, die farbenfrohen Bilder
Paul Gauguins, Schlager der 50er-Jahre und Filme von Friedrich
Wilhelm Murnaus „Tabu“ bis zu Tom Hanks`„Cast Away“ halten den
Mythos Polynesien wach.
Dieses Buch sucht auf den Fersen von James Cook und William Bligh
auf 15 der wohl 1000 Inseln nach dem Paradies. In 90 Tagen führt die
abenteuerliche Reise per Frachtschiff, Kleinflugzeug, mit Auto, Fahrrad
und zu Fuß In die unerschlossene Bergwildnis Fijis zu den stolzen
Nachfahren der Kannibalen, hinauf zum Tongariro-Vulkan in Neuseeland,
hinab in die Begräbnishöhlen von Atiu, hinaus zu den Haien vor
Bora Bora und hinein in die geheimnisvolle Mythologie der Polynesier
mit ihren Maraes auf Raiatea und Huahine.-------------
Der promovierte Historiker, Buchautor und
Journalist Martin Wein schreibt u. a. für
namhafte Medien wie DIE ZEIT, Berliner
Zeitung oder die Frankfurter Rundschau.
Er betreibt außerdem die Internet-Seite
www.berichte-von-anderswo.de.
Auf seinen ausgedehnten Reisen hat er alle
Erdteile besucht, doch erst in Polynesien
wurde ein Kindheitstraum wahr.
Martin Wein
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