Pony muss zum Schlachter oder: Alles ist Comment.
Pony muss zum Schlachter, der zückt die Schere und schafft freie Sicht. Einen unverstellten Blick auf die Wirklichkeit richtet Pauline Fügs Band Die Abschaffung des Ponys, ein Textmosaik aus verschrifteten Kurzfilmen. In die Texte sind Ankerpunkte eingelagert, an denen sich der/die LeserIn von Bild zu Bild, Augenblick zu Augenblick entlanghangeln kann. Denn darum geht es gerade: Halt und Orientierung finden, um den eigenen Standort zu bestimmen.
Und dann drehst du dieses Buch um 180° und die Rückseite ist eine zweite Vorderseite: zwei Bücher in einem, eine kleine Schatzkiste mit Texten handverlesener JungautorInnen. Du blätterst auf, und da brüllt ein Tarzan nach seiner Jane, an anderer Stelle liegen Goethes Unterhosen, die getragen werden wollen. Und immer dieses Küken, das nicht aufhören will, zu piepsen. ---
Der Würzburger Stellwerck Verlag legt sein zweites Buch auf, das aus gleich zwei Titeln besteht: Eine Doppelpublikation aus "Die Abschaffung des Ponys" von der erfolgreichen Performance- und Sprachkünstlerin Pauline Füg sowie der Lyrik- und Kurzprosaanthologie "Stellwerck Lesebuch 2", das wieder 11 junge, vielversprechende AutorInnen der Jahrgänge 1979-1989 aus dem deutschsprachigen Raum vorstellt.
Stellwerck will Weichen stellen, für seine AutorInnen und für die Literatur von morgen.
Weitere Infos unter www.stellwerck.de
Stellwerck-Bücher sind "junge Literatur abseits aller Denkverbote" (Literaturwoche Ulm). Anfangs lautete das Verlagsmotto: Literatur von Studierenden für Studierende. Inzwischen finden alle NachwuchsliteratInnen Platz im Verlagsprogramm.
Stellwerck will Weichen stellen, für seine AutorInnen und für die Literatur von morgen.
Weitere Infos unter www.stellwerck.de
Pauline Füg
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„Pauline Fügs geistreiche und vitale Verse sind dazu geeignet, Lyrikhemmschwellen einzuebnen“, „spöttisch, ironisch, gnadenlos direkt mit seelischem Tiefgang.“Friedberger Allgemeine Zeitung, 07.11.2011
„Es sind kleine Wirklichkeitsmomente, die die Poetin beschreibt. Der Leser darf sich seinen Träumereien hingeben.“ Lautschrift. Studierendenzeitschrift der Universität Regensburg, 7/2011
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