Die vorliegende Schriftenreihe ist darauf ausgerichtet, besonders ausgezeichnete wissenschaftliche, aber vor allem immer auch praktisch ausgerichtete Abschluss-arbeiten am Fachbereich Verwaltungswissenschaften einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Nicht zuletzt reagieren der Fachbereich wie auch das An-Institut PubliCConsult damit auf die steigende Nachfrage aus der Praxis, deren Vertreter sich die Veröffentlichung der oft beispielhaften und sehr praktischen Ergebnisse der Studierenden gewünscht haben. Doch nicht nur wissenschaftliche Abschlussarbeiten, sondern auch kleinere Seminar- und Forschungsprojekte, die teils hohen Ansprüchen genügen, werden in Zukunft in diese Reihe wissenschaftlich integriert und entsprechend präsentiert.
Der vorliegende zweite Band der Schriftenreihe stellt die wissenschaftlich ausge-zeichnete und auf der feierlichen Exmatrikulation am 27. November 2009 in Halber-stadt vom Förderverein der Hochschule Harz prämierte Arbeit von Frau Manuela Koch vor. Die Diplomarbeit mit dem Thema „Die „Harzzeit“ als Gegenstand einer Leserzufriedenheitsanalyse und ihr Beitrag zur Identitäts- und Imagebildung im Landkreis Harz“ widmet sich einem sehr regionalen, journalistischen Thema, das jedoch einen sehr verwaltungswissenschaftlich orientierten Hintergrund hat, nämlich die Kreisgebietsreform, die vor einiger Zeit in Sachsen-Anhalt umgesetzt worden ist. Und dass verwaltungsbezogene Raumkriterien noch lange keine für die Bevölkerung Identität stiftende Funktionen haben, aber durch bestehende Medien erlangen können, darüber berichtet Frau Koch anhand einiger Untersuchungen der Zeitung
Jürgen Stember
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