Das Erlernen des Lesens und Schreibens ist für viele Kinder enorm schwer. Warum? Liegt eine Teilleistungsstörung im Sinne einer LRS vor – ja oder nein? Mit der Potsdamer Schrift-Sprach-Probe steht für die Klassen 2-6 nun ein normiertes Prüfverfahren zur Verfügung, mit dessen Hilfe die Beeinträchtigungen in der Wahrnehmung des Kindes beschrieben werden können. Die qualitative Fehleranalyse ermöglicht es Lehrern, Logopäden oder Therapeuten ein individuelles Förderkonzept zu erstellen und somit gezielt und effektiv therapeutisch zu arbeiten.
Kaum ein Diagnoseverfahren ist so umfangreich und vielfältig einsetzbar wie die PSSP. Zahlreiche, auf dem
Markt bereits vorhandene Materialien lassen sich nach der Diagnostik mit dem PSSP zielgerichtet einsetzen.
Die Potsdamer Schriftsprachprobe (PSSP) hat einen langen Weg bis zu ihrer Fertigstellung nehmen müssen. Die Normierung erfolgte durch die Überprüfung von fast 3000 Kindern. Viele Jahre wurde sie im Studiengang „Sprachbehindertenpädagogik“ an der Potsdamer und an der Leipziger Universität von Professor Dobslaff vermittelt unter der Maßgabe, betroffene Kinder zu diagnostizieren um ihnen gezielt helfen zu können. AUFBAU DES TESTVERFAHRENS: - Eine Testmappe, die Interesse weckt - Eine Anleitung zur Durchführung des Testverfahrens - Ein Testheft, das individuell zusammenstellbar ist für die Kinder der verschiedenen Klassenstufen. Es dient auch als Kopiervorlage - Ein Auswertungsheft mit einer Beispielauswertung und mit Wertetabellen (Prozentränge, T- Werte) für die Klassen 2-6 - Zusatzmaterial, das sehr ansprechend gestaltet ist – Buchstabenkärtchen, Wortkrokodil, Tastatur - Eine Menge diagnostischer Hinweise und wertvoller Tipps zur Gestaltung von Fördereinheiten - Eine Dreiteilung der Überprüfung hilft in der Ursachenforschung der Lese- und/ oder Rechtschreibschwierigkeiten und dient dadurch einer effektiveren Förderung der Schüler
Amikó Dobslaff
Ausbildung Förderschule Lernhilfe Lernschwäche Leseschwäche Prüfverfahren Pädagogik Rechtschreibschwäche Schule