Vera, die Frau in Weiß, erzählt ihrer Freundin aus ihrem Leben. Sie berichtet von ihren Ehemännern, ihren Liebhabern, ihren Freunden und von den USA, wohin es sie für 20 Jahre verschlagen hatte.
Neben der Geschichte einer kompromisslosen Selbstfindung erzählt Vera auch von ihren Erlebnissen und Erfahrungen mit ihren Patienten in Krankenhäusern, in psychiatrischen Kliniken und in Altenheimen. In diesen Berichten und in Veras eingestreuten Ratschlägen nehmen wir ihr leidenschaftliches Anliegen wahr: Sie hofft, uns allen begreiflich zu machen, dass das Schicksal der Kranken und Alten nicht nur ein Problem derer in Weiß ist, sondern in unser aller Verantwortung liegt.
Ursula Dossier gewährt uns unter anderem einen Blick hinter die Kulissen von Krankenhäusern und Altenheimen. Die autobiografischen Erlebnisse sind teils amüsant, teils erschreckend. Aufgrund der gesunkenen Geburtenrate und der gestiegenen Lebenserwartung in vielen Ländern sind immer mehr Menschen im Alter auf fremde Hilfe angewiesen. Was das im Einzelnen bedeuten kann, wird in diesem Buch aufgezeigt.
Ursula Dossier
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