Der Mann scheint tatsächlich noch Spaß am Dichten zu haben.
Statt sich - der modernen Lyrik ohne Leserschaft geziemend -
hübsch belanglos mit der Verarbeitung des eigenen Narzissmus
und der Unerträglichkeit des banalen Alltags zu beschäftigen,
wuchtet er dem „hohen Ton“ zum Spott kraftstrotzende Bilder in
den Raum der freien Metrik.
Michael Zoch