Durch die Ich-Vorstellung betrachtet sieht alles wie ein Problem aus.
Der Gedanke, das Leben zu steuern, erscheint zunächst verlockend, aber er bringt Unzufriedenheit und Überforderung mit sich.
Wenn er durchschaut wird, ist alles einfach, weil alles von selbst geschieht.
Die Welt ist kein Fremdkörper mehr. Nichts muss sich ändern, nicht einmal die Ich-Vorstellung.
Die Gespräche in diesem Buch bieten Beschreibungen an, in denen der Leser sich wiederfindet - als Erleben ohne Ich.
Dittmar Kruse
Erleuchtung, Spiritualität, Erkenntnis, Nichtdualität, Erwachen Nondualität, Advaita, Nicht-Dualität, Bewusstsein, Ichlosigkeit, Selbsterkenntnis
Reset für den überhitzten Verstand:
Das kommt bei mir regelmäßig vor, dass ich mich überarbeite und dann mein Verstand sehr kreativ beginnt, irgendwelche Probleme zu erschaffen, in denen ich mich verstricken soll. Wenn ich das bemerke, greife ich zu diesem Buch, denn seine Lektüre stoppt die Maschine in meinem Kopf, die meint, sie müsse hier alles in den Griff bekommen.
Das tut mir dann richtig gut.
Das Buch enthält eine Sammlung von Mitschriften aus Gesprächen oder von e-mail Kontakten. Alles also authentisch dem Leben entnommen und für mich selber daher immer berührend.
Woran ich beim Lesen erinnert werde ist, dass ich die Möglichkeit habe, aus meiner Mitte heraus zu schauen und die Wahrheit zu sagen über das, was gerade für die Sinne wahrnehmabar ist: Eindrücke erscheinen und verschwinden. Nichts ist von Bestand, und ich kann den Lauf der Dinge nicht beeinflussen, sondern nur beobachten.
Und wenn ich schaue, wer denn die Sinneseindrücke wahrnimmt, dann ist da niemand.
Ich schaue und finde kein Ich.
Das bringt dann den Verstand zuverlässig zum Anhalten. Frieden breitet sich aus mit der Einsicht: Alles geschieht von allein. Es gibt nichts zu tun. Und niemand da, der etwas ausrichten könnte.
Ein empfehlenswertes Buch für Leser, die der Wahrheit auf den Grund gehen wollen.
Birgit Kratz/Spirituelles-Portal.de
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