Moyshe Kulbak Kulbak Montag

Montag

von Moyshe Kulbak

Ein kleiner Roman

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Beschreibung

Er war einer der ersten sowjetisch-jiddischen Dichter überhaupt, die sich die Zeit der großen sozialen Umbrüche in Russland vornahmen: Moyshe Kulbak mit "Montog. Eyn kleyner roman" von 1926. Er erzählt von den Revolutionen 1917 und deren Bedeutung für das jüdische Leben. Es ist die Geschichte von Mordkhe Markus, einem einfachen Hebräischlehrer: ein Schwankender und Zerrissener zwischen den Welten, der einige seiner Ideale ja in den Ideen der Revolution findet – aber Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit ...?

Autor*in

Moyshe Kulbak
Geboren 1896 in Smorgon (unweit von Vilnius, seinerzeit Russisches Kaiserreich), gestorben 1937 in Minsk. Erfolgreicher Dichter, Schriftsteller, Theaterautor in jid- discher Sprache, arbeitete auch als Lehrer und Übersetzer. Lebte in Minsk, Vilnius und Berlin. Zeitweilig Vorsitzender des PEN-Zentrums für jiddische Literatur. Wird im September 1937 verhaftet und kurze Zeit später nach einem stalinistischen Schauprozess hingerichtet.

Themen in »Montag«

Jiddische Literatur Russische Revolution Vilnius

Stimmen zu »Montag«

„Dieser Roman (…) der lag wie in einer Zeitkapsel aufbewahrt über all die Jahre, und jetzt hat ihn die junge Jiddistin Sophie Lichtenstein (…) aus der Zeitkapsel befreit, und nun liegt er vor uns als neues Buch. In dieser schönen Sprache, klar und fremd zugleich. (…) Wie alle große Literatur ist er in den Jahren, die vergingen, gewachsen und gewachsen zu diesem großen Buch.“ Volker Weidermann, LITERATUR SPIEGEL „Wer in Wilnas literarische Hochkultur einsteigen will, sollte sich an Moyshe Kulbak halten, dessen Kurzroman ‚MONTAG‘ in der präzisen Übersetzung von Sophie Lichtenstein vorliegt. Kulbak ist einer der subtilsten Dichter der jiddischen Moderne,“ schrieb Susanne Klingenstein in der FAZ und befand: ein „sehr gutes Buch“."Wer in Wilnas literarische Hochkultur einsteigen will, sollte sich an Moyshe Kulbak halten, dessen Kurzroman 'MONTAG' in der präzisen Übersetzung von Sophie Silbermann vorliegt. Kulbak ist einer der subtilsten Dichter der jiddischen Moderne." Susanne Klingenstein, FAZ „Eine große Entdeckung ist dieses schmale blaue Buch.“ Marina Büttner im Blog LITERATURLEUCHTET "Kulbaks Jiddisch ist poetisch und volkstümlich zugleich, und die deutsche Übersetzung von Sophie Lichtenstein trifft diesen Ton zwischen Lyrismus und Folklore." Stefana Sabin, NZZ "Wie ein Gemälde von Marc Chagall in Romanform." Dirk SCHÜMER, DIE WELT "Diesen Roman kann man mit Fug und Recht zur Weltliteratur zählen." Christoph Schmälzle, SWR 2 „Wortgewaltig (...) ein wahres Kleinod.“ Karsten Koblo, AUS-ERLESEN.DE "Sehr, sehr reizvoll (...) Unbedingt eine Entdeckung." Carsten Hueck, DEUTSCHLANDFUNK KULTUR
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Details

ISBN: 9783940524614
Verlag: Edition.fotoTAPETA Berlin
Erscheinung: 15.03.2017

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