LOST WOR(L)DS - Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus zwölf Ländern Europas machen sich auf eine Sprachreise: Ihre Texte werden zu einer vielstimmigen Reflexion über Erinnerung, Sprache, Literatur und, ja, Europa. Eine Suche nach verlorenen Welten, nach verlorenen Wörtern und Orten, nach vergangenen und nach neuen Erzählungen dessen, was Europa war, ist und sein kann.
Es sind oftmals verwehte Spuren – Worte und Welten –, die auf dem Weg zum Haus Europa zurück bleiben, Spuren, die wieder sichtbar gemacht werden sollten, lassen sie doch erkennen, wie die Zivilisation, die Geschichte und die Werte aussehen, die Europa ausmachen. Die Herausgeberinnen dieses Buches haben SchriftstellerInnen aus Europa eingeladen, an einem Wörterbuch verlorener Begriffe mitzuwirken, die von verlorenen Welten erzählen. In dreizehn Texten erweisen sich die Autorinnen und Autoren als Seismographen ihrer Gesellschaften. Sie zeichnen Geschichte nach, indem sie eigene Geschichten von Wörtern erzählen, die zur Geschichte Europas und seiner Länder gehören: Geschichtsschreibung im doppelten Sinne.
Joanna Bator
Erinnerung Europa Geschichte Sprache
„. richtig gut gewichtet; es gibt unterhaltsame, witzige, ironische Geschichten genauso wie auf erfrischende Weise zum Denken anregende Essays oder aufrüttelnd dokumentarisch angelegte Texte.“, Hanna Kulessa auf hr 2 Kultur
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