Der Bogen des vorliegenden Geschichtswerkes eines Autorenkollektivs Putbusser Bürgerinnen und Bürger spannt sich von der DDR-Zeit über die Ereignisse des Wendejahres 1989/90 bis hin zu den umfangreichen Sanierungen des klassizistischen Ortskerns nach 1990 und der Entwicklung des heute Staatlich Anerkannten Erholungsortes. Besondere Ereignisse der Ortsgeschichte und der Ortsteile, die Nennung namhafter Besucher wie des letzten Präsidenten der Weimarer Republik Paul von Hindenburg, die landschaftliche Umgebung am Rügischen Bodden als beliebte Filmkulisse sowie statistische Angaben vervollständigen das Bild der informativen Chroniksammlung.
Die Festgabe zur Geschichte der ersten 100 Jahre des Schlosses und des Badeortes Putbus 1810 – 1910 von Prof. Victor Loebe und ein Videomitschnitt des Festumzuges zur 200-Jahrfeier 2010 sind zusätzlich als CD erhältlich.
Wir hoffen, dass bei vielen Lesern Erinnerungen an sie betreffende Ereignisse geweckt werden und die Entwicklung der ehemaligen Residenzstadt im Kontext der Regionalgeschichte, vielleicht auch ein wenig der gesamtdeutschen Geschichte veranschaulicht wird.
Mit der vorliegenden Chronik wird eine Lücke geschlossen, die sich bislang von 1910 bis zum heutigen Tag in der Geschichtsschreibung der Stadt Putbus aufgetan hat. Ereignisse der Zeitgeschichte: der Erste und Zweite Weltkrieg, Inflation und gewerbliche Entwicklung des Ortes in den 1920er und 1930er Jahren, Banken und Geldinstitute, das Naturschutzgebiet und spätere Erholungsheim der DDR-Regierung auf dem Vilm, „Napola“ Rügen, Flüchtlingsthematik und der Neubeginn nach 1945, Bodenreform und Kreisbildung Putbus,
die Entwicklung des Einzelhandels, das Diesterweg-Institut für Lehrerbildung, Schulen und Kindergarten, örtliche Betriebe und PGH werden ebenso wie Vertreter der jüngeren Geschichte des Putbusser Fürstenhauses bis 1945, das leider nicht mehr vorhandene Schloss und die öffentlichen Gebäude der Stadt beleuchtet.
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