In der vorliegenden Dissertation Hybride Inbetriebnahme von
Produktionsanlagen wird ein neuer Ansatz zur Inbetriebnahme
von Produktionsanlagen diskutiert. Ziel dieses Ansatzes ist es,
die Inbetriebnahme von Produktionsanlagen sicherer, systematischer
und aufwandsärmer durch zu führen. Der Fokus liegt dabei in der Reduzierung des Inbetriebnahmeaufwands durch die Vermeidung von Anlagenbeschädigungen und einer Verminderung des Produktionsausschusses. Dies wird schrittweise durch eine abnehmend virtuelle Inbetriebnahme und eine Inbetriebnahme ohne Prozessgut erreicht.
Bei der Hybriden Inbetriebnahme wird zusätzlich zur realen Anlage eine partielle Simulation dieser Anlage parallel geschaltet. Im Laufe des Inbetriebnahmeprozesses wird die simulierte Anlage schrittweise durch die reale Anlage ersetzt. Die Hybride
Inbetriebnahme beschreibt somit ein schrittweises Vorgehen von der virtuellen zur realen Inbetriebnahme.
Sven Dominka
Hardware-in-the-Loop-Simulation Profibus DP Signalkoppler Virtuelle Inbetriebnahme