Der Versuch, Ich zu sagen, zieht sich durch »Pyrit« wie ein Strom. Das Motiv der Geburt ist der Parallellauf. Diese beiden Ströme durchziehen verschiedene Landschaften — orientalische, afrikanische, mecklenburgische.
Der Versuch, Ich zu sagen, zieht sich durch »Pyrit« wie ein Strom. Das Motiv der Geburt ist der Parallellauf. Diese beiden Ströme durchziehen verschiedene Landschaften — orientalische, afrikanische, mecklenburgische.
Zwischen verschiedenen Welten und Tonlagen spannt sich im Verlaufe des Bandes allmählich ein Ich auf, das jedoch nicht als Punkt fassbar wird, sondern sich als ein weitgefächertes, als ein erkannt geglaubtes Ich zeigt. Ich, Welt und Sprache. Das Steinerne und das Goldene. Das Feststehende und das Fluide. Gravität und Fragilität. Dichten als Jonglage.
Anke Bastrop
Anke Bastrop, 1982 in Halle/Saale geboren, lebt in Schwerin. Nach einer Ausbildung im Buchhandel studierte sie Germanistik und Journalistik sowie Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sie veröffentlichte zahlreiche Texte in Zeitschriften und Anthologien und war Mitherausgeberin der »Tippgemeinschaft« (2009) sowie der Anthologie »Kein Hügel für die wilden Pferde« (2010), erschienen in der Connewitzer Verlagsbuchhandlung. Für ihre Arbeiten erhielt sie u. a. das Arbeitsstipendium der Kulturstiftung Sachsen und ein Residenzstipendium des Goethe-Instituts Zagreb.
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