Die Geschichte beschreibt das langsame Hineingleiten eines überaus agilen, stets neugierigen, an allem interessierten, ständig quirligen Mannes in eine neue ungeordnete Welt, in der jeden Tag vertraute Dinge entweder verschoben werden oder ganz verschwinden, und in der man sich nur noch schwer oder gar nicht mehr zurechtfindet.
„Warum weiß ich das nicht mehr?“ Die Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Zum Glück für den Betroffenen ist sie auch so schnell wieder vergessen wie die erhoffte befreiende Antwort. Vielleicht können meine, über Jahre hautnah erlebten Erfahrungen mit meinem an Alzheimer erkrankten Mann anderen Betroffenen ein bisschen helfen. Vielleicht können sie ein klein wenig trösten bei dem Gedanken, dass man oft mit etwas geänderter Einstellung tatsächlich vieles besser ertragen kann. Und dass demenzkranke Menschen durch ihre oft viel intensiver gelebte Emotionalität wie kleine Kinder unser Leben unter Umständen auch bereichern können.
Wenn wir es denn zulassen.
Marga Atz
Marga Atz wurde 1942 in Kaltern am See in Südtirol geboren. Sie besuchte die Volksschule in Kaltern und erreichte die Mittlere Reife in Meran. Ihre Berufsausbildung absolvierte sie auf der privaten Handelsschule MARCO POLO in Bozen (Italien). Der Beruf hat sie bereits in jungen Jahren nach Hamburg geführt. Dort, in der "schönsten Stadt der Welt", fühlt sich die dreifache Mutter sehr wohl und hat auch ihre Freude am Schreiben entdeckt. In nunmehr zweiter Ehe trägt sie den bürgerlichen Namen Margherita Beck. Als Autorin verwendet sie jedoch weiterhin ihren Geburtsnamen Marga Atz. Nach ihrer ersten Veröffentlichung "Die Ohne-Worte-Sprache", worin sie ihre ganz persönliche Spiritualität literarisch verarbeitet hat, legt sie mit "Warum weiß ich das nicht mehr?" einen ungeschönten Erfahrungsbericht zum Thema Alzheimer-Erkrankung ihres Ehemannes vor.
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