Welcome to the wild, wild East! Karl May kam nur bis Buffalo – und wenn schon! Die Westernromane des gebürtigen Sachsen haben die Vorstellungswelt von Generationen geprägt, ebenso wie die Filme von Terence Hill, der ebenfalls sächsische Wurzeln hat.Und wer noch immer daran zweifelt, dass der Wilde Westen im Grunde eine durch und durch ostdeutsche Erfindung ist, der lasse sich bei einem Besuch des 'Western Village' im sächsischen Sebnitz, der Heimat des GERMAN RODEO, gerne eines Besseren belehren.'GERMAN – what ?!' dachte sich auch David Trattles und reiste, nur mit seiner Leica bewaffnet sowie ohne ein Wort Deutsch im Gepäck, gen Osten, wo er in der Tat sächsische Cowboys, selbsternannte Apachen und Freizeittrapper traf, die ihm, obwohl sie einen ihm völlig fremden Stammesdialekt sprachen, schnell zu echten Blutsbrüdern im Geiste wurden. Seit mittlerweile zehn Jahren begleitet David Trattles die Rodeos nun mit seiner Kamera. Und ihm ist dabei etwas ganz Einzigartiges gelungen: Den Zauber des Augenblicks einzufangen und die Seele des Rodeos auf Film zu bannen, ohne sie ihm zu rauben. Seine Schwarz-Weiß-Portraits zeigen Menschen, die wie einst Karl May jenseits aller Realität ihren persönlichen (amerikanischen) Traum leben: voller überzeugter Ideale, voller Westernromantik, voller Räuberpistolen und voller Pferdedreck. (Wie) im richtigen Leben.
Welcome to the wild, wild East! Karl May kam nur bis Buffalo – und wenn schon! Die Westernromane des gebürtigen Sachsen haben die Vorstellungswelt von Generationen geprägt, ebenso wie die Filme von Terence Hill, der ebenfalls sächsische Wurzeln hat.Und wer noch immer daran zweifelt, dass der Wilde Westen im Grunde eine durch und durch ostdeutsche Erfindung ist, der lasse sich bei einem Besuch des 'Western Village' im sächsischen Sebnitz, der Heimat des GERMAN RODEO, gerne eines Besseren belehren.'GERMAN – what ?!' dachte sich auch David Trattles und reiste, nur mit seiner Leica bewaffnet sowie ohne ein Wort Deutsch im Gepäck, gen Osten, wo er in der Tat sächsische Cowboys, selbsternannte Apachen und Freizeittrapper traf, die ihm, obwohl sie einen ihm völlig fremden Stammesdialekt sprachen, schnell zu echten Blutsbrüdern im Geiste wurden. Seit mittlerweile zehn Jahren begleitet David Trattles die Rodeos nun mit seiner Kamera. Und ihm ist dabei etwas ganz Einzigartiges gelungen: Den Zauber des Augenblicks einzufangen und die Seele des Rodeos auf Film zu bannen, ohne sie ihm zu rauben. Seine Schwarz-Weiß-Portraits zeigen Menschen, die wie einst Karl May jenseits aller Realität ihren persönlichen (amerikanischen) Traum leben: voller überzeugter Ideale, voller Westernromantik, voller Räuberpistolen und voller Pferdedreck. (Wie) im richtigen Leben.
David Trattle
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