Stellen Sie sich vor, Sie wachsen eines Tages auf und stellen fest, dass alles Leben auf einmal von der Erde gefegt ist: Würden Sie ihre Träume leben können oder an ihnen krepieren? Eben dies ist die Frage, mit welcher R. S. immerfort zu kämpfen hat, denn er konnte die Menschheit sowieso niemals leidern, doch wirklich glücklich kann er ohne sie auch nicht sein. Obwohl lähmende Visionen seine Traumwelt durchziehen, begibt er sich schliesslich auf eine beschwerliche Reise durch die winterliche Kälte, an deren Ende ein Neubeginn der Menschheit stehen könnte, woraus sich allerdings ein bizarres Spiel aus Hassliebe und Naturverbundenheit entwickelt.
Markus Uehleke
Amoklauf Dilemma Hassliebe Misanthropie Monotonisierung Nihilismus Pessimismus Sadismus