Seit mehr als 25 Jahren verschreibt sich unsere Familie dem Kampf gegen das wachsende Elend und die Armut in der Welt.
1987 führte das Schicksal meinen Vater erstmals nach Indien. Er wollte sein Patenkind Mary, die in den Slums der südindischen Metropole Madras geboren war, persönlich kennenlernen. Auch meine Schwestern Ute, Beate und ich sowie weitere Mitglieder unserer Familie haben sich in den darauffolgenden Jahren auf den Weg nach Indien gemacht.
Die Bilder dieser Besuche werden wir niemals vergessen:
Nacht in der Millionenstadt, Menschen liegen am Straßenrand. Unser Weg ist gesäumt von schlafenden Gestalten. Darunter viele Frauen und Kinder - ihre ausgezehrten Körper liegen in Abfall und Staub. Es bestand für uns kein Zweifel - hier war Hilfe dringend notwendig!
Seither kämpft das HWI dank der Unterstützung seiner Paten und Spender erfolgreich gegen Hunger und Krankheit, Bildungsnotstand und Bevölkerungswachstum in Südindien. Und wir haben viel erreicht.
Unsere Hilfe geht direkt an die Bedürftigen vor Ort. Während unserer regelmäßigen Besuche vergewissern wir uns persönlich, dass unsere Hilfe die Ärmsten der Armen erreicht.
Wir dürfen nicht tatenlos zusehen, wie ein Großteil der Weltbevölkerung verarmt!
Wir können den Teufelskreis der Armut durchbrechen!
Ingrid Albicker
Martina Albicker
Martina Albicker, geb. 1989 in Stuttgart, lebt in der Nähe von Stuttgart. Nach dem Abitur und erfolgreichem Studium an der Dualen Hochschule in Stuttgart (Studiengang Soziale Arbeit) ist sie beim Land Baden-Württemberg als Sozialpädagogin tätig. Seit ihrer ersten Reise nach Indien (2006) beschäftigt sie sich
mit dem Land und seinen Menschen. Dieses Interesse führte dazu, dass sie mit einer Seminararbeit zum Thema Frauen und Mädchen in Indien, am Ende ihrer Schulzeit die Basis für dieses Buch gelegt hat. In ihrer Freizeit engagiert sie sich für die Projekte des HWI.
Analphabeten Frauendiskriminierung Indien