Kunst beginnt dort, wo Gewissheiten enden – dieser Gedanke zieht sich durch das Schaffen von Joachim Stäbler. Seine „neoskulpturalen“ Arbeiten überschreiten Grenzen, verbinden Materialien, Strukturen und Farben zu komplexen Bild- und Raumkonstellationen. Zwischen strenger Geometrie und spielerischer Fragilität, zwischen Spiritualität und Gesellschaftskritik entfaltet Stäbler ein Werk, das nicht erklärt, sondern erfahren werden will.
Dieser Katalog dokumentiert zehn Jahre künstlerischen Arbeitens: von den seriellen Farb- und Formstudien über Installationen wie COMPASSION bis hin zu aktuellen Zyklen wie SWITCH und HUMANIK.
Essays von Kunsthistoriker:innen, Kurator:innen und Wegbegleitern eröffnen unterschiedliche Perspektiven und machen deutlich: Stäblers Kunst fordert uns heraus, Fragen zuzulassen, neue Sichtweisen einzunehmen und unsere Rolle in der Welt zu reflektieren.
Mehr als eine Dokumentation, ist dieses Buch eine Einladung – zum Hinschauen, Nachspüren und Mitdenken.
Joachim Stäbler
Joachim Stäbler (*1975 in Bielefeld) ist freischaffender
Künstler und Fotograf. Er realisiert Projekte und Ausstellungen im In- und Ausland.
Seine künstlerische Tätigkeit erstreckt sich von konzeptionellen Installationen über architektonische Modelle bis hin zu neoskulpturalen Arbeiten. Sie erzählen persönliche Geschichten, die exemplarisch Allgemeingültiges thematisieren. So laden die unterschiedlichen Werke und Arbeitszyklen die Betrachtenden zur eigenen Interpretation und Diskussion ein.
Joachim Stäbler lebt und arbeitet in Nordrhein-Westfalen/Deutschland.