Am 5. Juni 1956 erfolgte die Übergabe der ersten vier Räumboote (R-Boote) durch die US-Marine in Bremerhaven an die Bundesmarine. Sie bildeten den
Grundstock für die Aufstellung des 1. und 3. Schnellen Minensuchgeschwaders (SMSG). Es waren ehemalige R-Boote der Kriegsmarine von denen die Amerikaner, nach dem Minenräumeinsatz unter dem Kommando der Alliierten, 45 Boote als
Kriegsbeute übernommen hatten. Das 3. SMSG wurde am 2. Oktober 1956 aufgestellt.
Zum Geschwader gehörten 10 Boote. Am 31. Mai 1963 wurde der letzte R-Boot-Veteran des Geschwaders außer Dienst gestellt.
Manfred Hasebrink