Der Inhalt: Nach heftigen Auseinandersetzungen in der Politik ist die Gesundheitsreform am 1. April 2007 in Kraft getreten. Die Umsetzung der einzelnen Teile der Reform erfolgt in Stufen, so tritt ein neuer Einheitlicher Bewertungsmaßstab schon am 1. Januar 2008 in Kraft. Ein Jahr später wird - von Ärzten und Psychotherapeuten lange ersehnt - die gesetzliche Budgetierung aufgehoben. Mit der Einführung des Gesundheitsfonds erwartet die Politik mehr Wettbewerb zwischen den Krankenkassen und mit der Einführung eines einheitlichen Orientierungspunktwertes als Basis der Honorare der Ärzte und Psychotherapeuten wird mit der regionalen Honorarverteilung Schluss sein. Ob dies letztlich zu mehr Honorargerechtigkeit führt, wird sich wohl erst nach einiger Zeit zeigen. Die Psychotherapeuten jedenfalls knüpfen hohe Erwartungen an diesen Teil der Gesundheitsreform. Auch in der privaten Krankenversicherung ändert sich einiges. So müssen die Versicherungen ab 2009 einen Basistarif anbieten und bei Neuverträgen eine Mitgabe der Alterungsrückstellungen bei Wechsel des Versicherungsunternehmens einkalkulieren. Die vorliegende Broschüre stellt die wichtigsten Bestimmungen des GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetzes im Überblick dar. Sie eignet sich deshalb gut als Orientierung zu den Veränderungen, die auf Psychotherapeuten in den nächsten Jahren zukommen werden.
Jürgen Wasem
GKV Gesundheitsreform Psychotherapeuten WSG