Wie im Westen, nur anders. Diese Perspektie zeigt, wie der Westen in zahllosen Ausprägungen der DDR-Medienkultur erkennbar gewesen ist. Der besondere Zugang dieses Buches liegt dabei in der Mischung von wissenschaftlichen Betrachtungen, erzählerischen Texten und Fotografien. Mit Texten von Claudia Rusch, Knut Hickethier, Erika Richter, Jochen Voit und vielen anderen.
Die DDR wird zusehends zur Fußnote der Geschichte, die dem Kontrast zur Geschichtsschreibung der BRD dient. Diese Perspektive aber verkennt die kulturellen Gemeinsamkeiten und Verflechtungen beider deutscher Staaten. Der Band stellt daher eine These zur Diskussion, die nicht nur den klassischen Medienbegriff erweitert, sondern zugleich betont, dass der Westen in zahllosen Ausprägungen der DDR-Medienkultur erkennbar gewesen ist: in Fernsehen, Radio und Zeitung, aber auch auf Schellackplatte, beim Glücksspielautomaten oder im Computerspiel. Persönliche Erinnerungen, fotografische Eindrücke und Ergebnisse wissenschaftlicher Studien schreiben gemeinsam ein Kapitel Mediengeschichte als deutsch-deutsche Kulturgeschichte neu.
Stefan Zahlmann
Christoph Classen Claudia Rusch DDR Deutsche Geschichte Feiern Fernsehen Feste Glücksspiel Günter Agde Henning Wrage Klaus Arnold Knut Hickethier Marcus Merkel Mauerfall Medien
'. wie klug, vielseitig, interessant und anregend dieser Band zusammengestellt ist!' H-Soz-u-Kult'Wie im Westen, nur anders bietet nicht nur kluge Analysen, sondern auch einen unterhaltsamen Einblick in die Kultur der Medienproduktion und Mediennutzung in der DDR, die sich zwar unter den Bedingungen einer Diktatur, aber keineswegs losgelöst von westdeutschen und europäischen Medienentwicklungen abspielte.' Deutschlandfunk
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