Wie moderne Bürogestaltung zur erfolgreichen Visitenkarte des Unternehmens werden kann
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Vorgestellt werden 30 ausgewählte Projekte namhafter deutscher Architekten
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Außergewöhnliche Gestaltung in Notizbuch-Optik
Projekte von: Anin, Jeromin, Fitilidis & Partner; ARTEC Architekten, Baumschlager & Eberle, Barkow Leibinger Architekten, BFGF/Büro für Gestaltungsfragen, BRT Architekten, Delugan Meissl Associated Architects, Diener & Diener Architekten, Egg and Dart Design Corporation, Eike Becker_Architekten, Gewers Kühn und Kühn Architekten, GRAFT Architekten, Ingenhoven Architekten, Jan Störmer Partner, König + Vearncombe Architekten, kraftlabor, landau + kindelbacher architekten - innenarchitekten, MARTINI.MEYER, Meuser Architekten, MHP - Architekten, Innenarchitekten, Oskar Leo Kaufmann/Albert Rüf ZT GmbH, plajer & franz studio, Seel Bobsin Partner, Wilford Schupp Architekten, zetlmayer_de winder_architekten, zipherspaceworks.architecture
Daniela Pogade
Büro Büromöbel Corporate Identity Design Design Gestaltung Innenarchitektur Interior Design
Schon beim Öffnen dieses Buches merkt man, dass die Autorin ihre Lektion zum Thema "Unique Selling Proposition" gelernt hat: Bindung und Layout von "Inspiration Office" schöpfen ihre Inspiration aus einem Klassiker der (mobilen) Arbeitswelt – dem Moleskine-Notizbuch. Ihm verhalf unter anderem Reise-Literat Bruce Chatwin zu internationalem Ruhm. "Inspiration Office" ist also – äußerst ungewöhnlich, auffällig und unverwechselbar (unique) – als überdimensionale Moleskine-Kladde gestaltet und versinnbildlicht damit auf intelligente Art gleich zwei Eigenschaften des „Büros von morgen“: Flexibilität bzw. Mobilität und Individualität.Das Buch stellt gut dreißig Büroausbauten und -gebäude vor, die von deutschsprachigen Architekten, Innenarchitekten und Designern in den letzten Jahren gestaltet wurden. Es ist in drei unterschiedlich lange Abschnitte gegliedert, von denen der letzte den größten Raum einnimmt: Nach einem kurzen Essay zum Thema, in dem die Autorin die Wandlung der Anforderungen an moderne Büroräume skizziert, folgt eine schematische Darstellung unterschiedlicher zeitgenössischer Bürotypen. Diese Studie stammt von Silke Kühfuß und Roland Pawlitschko. Sie widmen den sechs „Raumformen“ meist eine Doppelseite: Eine Kurzbeschreibung, ein schematischer Grundriss sowie eine Auflistung der spezifischen Eigenschaften des einzelnen Typus’ verschaffen dem Leser einen schnellen Überblick über dessen jeweilige Vor- und Nachteile. Als Kriterien werden dabei – neben dem charakteristischen Profil – Wirtschaftlichkeit, Kommunikation, Flexibilität, Konzentration und Kreativität herangezogen. Eine Tabelle gebäude- und raumspezifischer Merkmale – wie Fassadenraster, Raumtiefe, BGF pro Arbeitsplatz, Belichtung, Klima und Elektrifizierung ergänzen die Darstellung um technisch-architektonische Daten. Insgesamt werden folgende Typen unterschieden: Großraumbüro, Gruppenbüro, Zellenbüro, Kombibüro, nonterritoriales Büro und reversibles Büro.Den Hauptteil des Buchs macht die Vorstellung der Projekte aus: Einer einleitenden, knappen Projektbeschreibung folgt ein Bildteil, der neben farbigen Außen- und Innenaufnahmen der Büros in loser Folge auch Gebäudepläne oder Ausführungszeichnungen der Möblierung zeigt. Herstellerangaben zu den eingesetzten Möbeln, Leuchten und Bodenbelägen sowie ein Absatz mit den Hauptkenndaten des Büros ergänzen die Beschreibung.Etwas irritierend ist, dass sich die Texte zu den Projekten fast ausschließlich auf die gestalterischen Elemente der Büro(aus-)bauten beziehen – neben dem konzeptionellen Anspruch der Planer liegen die Schwerpunkte bei künstlerischen Installationen, Farbgebung, Beleuchtung und Möblierung. Auf die am Anfang eingeführten Typologien wird hier nicht mehr explizit eingegangen, es werden höchstens einzelne charakteristische Eigenschaften der Arbeitsplätze herausgestellt („kommunikationsfördernd“, „wirken als Rückzugsort“ etc.). Den Titel des Buchs sollte man daher trotz des wissenschaftlichen Ausflugs am Anfang wörtlich nehmen: Es ist eine äußerst gelungene „Inspirationsquelle“ für Büroausbauten – nicht jedoch ein Planungshandbuch.BauNetz vom 25. August 2008, Autorin: Cordula Vielhauer
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