Die Quedlinburger Firma Müller zählte um 1900 zu den größten zeitgenössischen deutschen Werkstätten für Glasmalerei; sie hatte ein Fachpersonal von ca. 70 Angestellten und eine Auftragslage von jährlich ca. 70 Verglasungsobjekten des überwiegend evangelischen Kirchenbaus.
Zeugnisse dieses kunstfertigen Handwerks finden sich bis heute dicht gedrängt in den Landkreisen Sachsen-Anhalts, aber auch verstreut in Mittel- und Norddeutschland und in zahlreichen ausländischen Bauten.
Das Buch lädt die Leser in Form einer Werkmonografie ein, die Firma Müller von ihrer Entstehungszeit bis zum Ende des 1. Weltkriegs zu verfolgen, stellt ausgewählte Glasmalereien in ihrem zeitgeschichtlichen Kontext dar, erklärt stilistische und ikonografische Merkmale der Verglasungen und ordnet diese in die Gesamtentwicklung der zeitgenössischen Glasmalerei ein.
Eine dem Buch beigefügte CD bietet den Lesern ein Nachschlagewerk an, in dem ca. 1 900 Verglasungen in Sakral- und Profanbauten erfasst sind mit Suchfunktionen nach Orten und Objekten.
Die Quedlinburger Firma Müller zählte um 1900 zu den größten zeitgenössischen deutschen Werkstätten für Glasmalerei; sie hatte ein Fachpersonal von ca. 70 Angestellten und eine Auftragslage von jährlich ca. 70 Verglasungsobjekten des überwiegend evangelischen Kirchenbaus.
Zeugnisse dieses kunstfertigen Handwerks finden sich bis heute dicht gedrängt in den Landkreisen Sachsen-Anhalts, aber auch verstreut in Mittel- und Norddeutschland und in zahlreichen ausländischen Bauten.
Das Buch lädt die Leser in Form einer Werkmonografie ein, die Firma Müller von ihrer Entstehungszeit bis zum Ende des 1. Weltkriegs zu verfolgen, stellt ausgewählte Glasmalereien in ihrem zeitgeschichtlichen Kontext dar, erklärt stilistische und ikonografische Merkmale der Verglasungen und ordnet diese in die Gesamtentwicklung der zeitgenössischen Glasmalerei ein.
Eine dem Buch beigefügte CD bietet den Lesern ein Nachschlagewerk an, in dem ca. 1 900 Verglasungen in Sakral- und Profanbauten erfasst sind mit Suchfunktionen nach Orten und Objekten.
Frank Laska