Der neue Junge setzt im Freibad die genialste Arschbombe aller Zeiten ins Becken, verschwindet
danach aber spurlos. Eine Eule heilt die Ängste eines Busfahrers. In Albuquerque wartet ein alter
Trainer auf eine neue Hüfte. Amateurfunker Muffe wird erschlagen. Und während Budde in der
Kühlhalle der Fleischfabrik arbeitet, schneit es draußen.
Alle Figuren teilen das gleiche vage Gefühl: Sie haben eine Vorahnung, dass sich etwas verändern
wird. Und auch wenn die meisten von ihnen einfache Leute sind, Busfahrer, Bauarbeiter, Maler,
Pfleger, haben sie doch alle eine Idee davon, was es bedeutet, wirklich intensiv zu leben — und dass
es dazu notwendig sein kann, aus seinem ganz normalen Leben auszusteigen. Und so treffen sie
Entscheidungen, die sie für immer beeinflussen werden.
Florian Wacker erzählt klassische Kurzgeschichten, in der Tradition amerikanischer Ikonen wie
William Faulkner oder Richard Yates. Auf eine direkte Art verleiht Wacker seinen Figuren eine
veritable Stimme, die traurig, ernst, politisch und witzig sein kann. Das hat man so länger nicht
gelesen — und es lohnt sich sehr.
Florian Wacker
Liebe Wendepunkte Arbeiter Erzählungen Provinz
"Wacker bleibt direkt und schlicht und ist immer im Ton warmherzig. Großes Kino." Frank Keil, Switchboard
"Florian Wackers Erzählungen sind vielfältig und variantenreich, oft nur an einem winzigen Detail ausgerichtet und fein komponiert." literatourismus.net
"Wacker schafft es, die Besonderheit von kleinen Alltagsmomenten einzufangen, den Zauber des Alltäglichen sichtbar zu machen und die Schönheit von leicht übersehenen Fähigkeiten, Schrullen und Liebenswürdigkeiten herauszustellen." Tilman Winterling, 54books.de
"Florian Wacker erfindet in wenigen Sätzen eine immer neue Perspektive. [...] Ein Band voller Geschichten, von denen jede etwas Besonderes zu bieten hat." Leonie Berger, HR 2
"Florian Wackers Debüt "Alburquerque" beeindruckt als abgeklärt und souverän geschriebener Erzählband ... Ob nun Busfahrer oder Krankenschwester, Anstreicher oder Sicherheitsmann im Hafenbetrieb – Wacker gelingt es, die Alltagsminiaturen und Schwierigkeiten im Leben seiner Protagonisten, die an einem Scheidepunkt angelangt sind, ungeschönt wiederzugeben." Christopher Heil, literaturkritik.de
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