Mit Arbeiten von: Vlasta Delimar, Orshi Drozdik, Tomislav Gotovac, Ion Grigorescu, Jürgen Hohmuth (chic, charmant und dauerhaft /ccd), Sanja Iveković, El Kazovszkij, Exterra XX, Judit Kele, Tamás Király, László Lakner, Zbigniew Libera, Marijan Molnar, Sven Marquardt, Ewa Partum, Zygmunt Piotrowski, Christine Schlegel, Hans-Joachim Schulze & Peter Oehlmann (Gruppe 37,2), Irmgard Senf, Mladen Stilinović, Sven Stilinović, Gabriele Stötzer, Tamás Szentjóby, Bálint Szombathy, Raša Todosijević, Zelimir Zilnik
Projekt-Gruppe: Judit Bodor, Adam Czirak, Astrid Hackel, Beata Hock, Andrej Mircev, Angelika Richter
Dass die inoffizielle Kunst im staatssozialistischen Europa subversiv und oppositionell war, ist eine gängige Sicht, die Left Performance Histories durch alternative Lesarten bereichert. Zur Diskussion stehen Positionen, deren Kritik am real existierenden Sozialismus im Einverständnis mit marxistischen oder kommunistischen Ideen erfolgte. Performance/Kunst war zudem kein Spiegel von Tristesse, sondern ein Ort des Vergnügens und der lustvollen Demontage gesellschaftlicher Vorstellungen von Geschlechtsidentität, Sexualität und Schönheit. Was von einer Performance bleibt und wie sich dieses Vermächtnis zwischen Archiv, Ausstellung und akademisch-künstlerischer Praxis neu situieren lässt, ist ein weiterer Schwerpunkt des Buches.
Archiv Ausstellung Europa Geschlechtsidentität Ost-Europa Performance Sexualität communist ideas gender identity inoffizielle Kunst marxist ideas performance Kunst real existierender Sozialismus