Es fällt mir nicht leicht, die schönen und traurigen Episoden und Begebenheiten noch einmal vor meinen Augen Revue passieren zu lassen.
Das Buch „Die letzten zehn Jahre“ erzählt vom Zusammenleben mit meiner über alles geliebten Mutti, bis wir sie in tiefem Schmerz zur letzten Ruhe betteten.
Mein Anliegen ist es, anderen Menschen zu helfen, ihnen Mut zu machen und vielleicht aufzuzeigen, dass das Pflegen lieber Angehöriger gar nicht so schwer oder qualvoll sein muss, dass man dem Ganzen sogar etwas Angenehmes abgewinnen kann – nämlich ein gutes Gefühl zu haben und dem kranken Menschen, den man liebt, Hilfe, Geborgenheit und ein bisschen Lebensfreude angedeihen zu lassen.
Es zeugt nicht von besonderer Großmut oder wäre als eine große aufopfernde Tat zu sehen, sondern es ist ganz einfach menschenwürdiges Verhalten. Ich meine, es ist eine Selbstverständlichkeit.
Asta Koppa
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