Die Erzählung “Dame und Stotterer” handelt von einem Gesangsstudenten in Augsburg, der darunter leidet, dass er stottert. Allerdings wenn er auf der Bühne steht und singt, dann kann es geschehen, dass alles fließt, dass sowohl er als auch das Publikum, alles vergisst, außer der Musik.
In einem Supermarkt verliebt er sich eines Tages in die Studentin Beate. Sie werden ein Paar und ziehen zusammen. Sie bewältigen gemeinsam den Alltag, bis ihr gemeinsames Erleben, zuletzt auch des Todes und Begräbnisses seiner Mutter, sie zur Hochzeit geleitet.
Der Autor hat in dieser Erzählung versucht, der Bildung als Bestandteil der Kunst die “Erbauung” als “Mitglied” zu unterstellen, in der Gewissheit, dass sie angenommen, beziehungsweise von ihr selbst vorausgesetzt wird.
Thomas Gechter