Hochsommer 1942. Luftkrieg zwischen England und Deutschland. Fahnenjunker Rainer Rackow wartet auf seinen Abmarsch zu einem Lehrgang, als ihn der UvD zu einem Ein-satz schickt. Von diesem Flug kehrt Rackow nicht zurück. Er wird abgeschossen, kann den feindlichen Soldaten entkommen und landet in einem Hühnerstall im Dörfchen Whealerham.
Bei einem Angriff der Deutschen auf Whealerham rettet er Jennifer Suttenroy das Leben. Die junge Lady ist die Enkelin von Lord Henry Suttenroy, einem Berater Churchills. Ra-ckows Ähnlichkeit mit einem kürzlich Verstorbenen namens George Carrington bringt das Mädchen auf die Idee, den geliebten Toten wieder auferstehen zu lassen.
Rackow spielt mit, doch nach und nach entwickelt sich ein mächtiges Lügengespinst, in dem sich der junge Mann gewaltig verfängt. Da er jedoch nicht die einzige Spinne in ei-nem gewaltigen Intrigennetz ist, kann er seinen Kopf aus mancher Schlinge ziehen. Er erbt eine Ölgesellschaft und muss gleichzeitig dem Ruf des Verstorbenen als Womanizer gerecht werden. So macht der bis dahin unbescholtene Rackow Erfahrungen in allen Le-bensbereichen und nach dem Krieg warten gewaltige Aufräumarbeiten auf ihn.
„Wie die Spreu im Wind“ schildert die Erfahrungen eines jungen Soldaten, der sich nicht nur an der Front, sondern auch als Mann bewähren muss. Rolf Himsolt schildert sehr deutlich die verschiedenen Erfahrungen Rackows in einer Zeit, in der Moral nicht zum Überlebenswortschatz gehörte.
Rolf Himsolt
Liebesgeschichte Zweiter Weltkrieg