ASA ist die Abkürzung von Antisystem-Approach. Dieser Begriff wurde von Dr. S. Zacher eingeführt und zum Entwurf eines neuartiges modellbasierten Reglers angewendet.
Ein ASA-Regler unterscheidet sich von konventionellen Kompensationsreglern dadurch, dass dafür keine Kehrwerte des Strecken-Modells gebildet werden. Das schwierig zu realisierende inverse Streckenmodell entfällt und wird durch eine Kreisschaltung ersetzt, so dass die Regelstrecke vollständig kompensiert wird, ohne dabei die differenzierenden Anteile im Regelkreis zu generieren.
Das Buch stellt eine Weiterentwicklung des ASA-Reglers dar, bei dem es z.Z. keine fertigen Bausteine gibt, eine Entwicklung in einer Spezialsoftware unabdingbar ist. Die Schnittstelle zum Steuerungssystem wird hierbei durch den Einsatz des PLC Coders optimiert und somit wird der Entwicklungsprozess einhergehend beschleunigt. Der mit dem PC generierte ST-Code wird im Buch bei, Prozessleitsystem ABB Freelance an einem Beispiel einer Füllstandsregelung implementiert, um die Funktionalität des ASA-Reglers zu testen.
Robert Mille
Das Buch entstand aus der Master-Arbeit des Verfassers während seines aus sechs Semestern bestehenden Fernstudiums Master of Science mit der Vertiefung Automatisierung an der Hochschule Darmstadt, Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik.
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