Man nehme eine große Portion Lebens- und Berufserfahrung, rühre diese zusammen mit selbst erlebten und teilweise auch fiktiven Alltagssituationen und füge noch einige unglaublich erscheinende, jedoch durchaus reale Gottesgeschöpfe namens Mensch hinzu.
Das Ganze lasse man eine Weile bei saumäßiger Hitze vor sich hin brodeln und verfeinere das Menü mit spitzfindigen Bemerkungen und ungefilterten Seitenhieben auf sämtliche, sich gnadenlos verhaltende und erbärmliche Zeitdiebe, Schwachmatiker und Nervensägen, die die Natur jemals hervorgebracht hat. Eine Prise jener der lyrischen Phantasie entsprungenen Kurzprosa nebst einer noch nicht vom Verfallsdatum bedrohten humoristischen und surrealistischen Note rundet den Hauptgang ab.
Zur Verzierung eignet sich am Besten ein zum einmaligen und unnachahmlichen Erfolg verurteiltes Sahnehäubchen.
Guten Appetit!
Karo Etzel