Wer mit Kindern im Vorschulalter oder ersten Schulalter tätig ist, kann einen besonders gestimmten „Lebensraum“ wahrnehmen, in den es sich als Erwachsener einzustimmen gilt. Musikpädagogisch ergibt sich daraus die Frage nach einer diesem Lebensraum der Kinder angemessenen musikalischen Gestaltung.
In der Waldorfpädagogik begegnet in diesem Zusammenhang der Begriff Quintenstimmung, der in der vorliegenden Schrift in seiner Tiefe und Komplexität aufgeschlossen wird: in der musikalischen Selbsterfahrung, in pädagogischen und musikpädagogischen Beobachtungen, in biografischen Zeugnissen, in Forschungsergebnissen aus der Musikpsychologie, in der phänomenologischen Betrachtung von Kinderliedern.
Gerhard Beilharz
Gerhard Beilharz, geboren 1953 in Baiersbronn/Schwarzwald. Studien in Musikwissenschaft, Ethnologie und Psychologie. Künstlerisch-pädagogisch-therapeutisches Studium an der „Freien Musik Schule. Kunst – Pädagogik – Therapie“. 1979 bis 2001 tätig als Musiklehrer im heilpädagogischen Bereich und an einer Waldorfschule. Musikdozent am Rudolf-Steiner-Seminar für Heilpädagogik, Bad Boll. Veröffentlichungen zu musikpädagogischen Themen und zu neu entwickelten Instrumenten.
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