CVS, Subversion,. -- warum ein weiteres freies Versionskontrollsystem? Die Antwort gibt dieses weltweit erste Buch zu Git, und es macht von Beginn an deutlich, dass Git nicht bekannte Konzepte kopiert, sondern in grundlegenden Fragen neue Wege geht: So gibt es beispielsweise weder einen zentralen Server noch die bekannte Strukturierung nach "Versionsnummern". Dafür arbeitet Git kryptographisch sicher, benutzt Hashes zur Versionierung und verfügt über eine ausgeklügelte Branchverwaltung.
Das ursprünglich von Linus Torvalds zur Verwaltung des Linux-Kernels entwickelte Git hat sich zu einem Vorzeigebeispiel unter den Open-Source-Projekten entwickelt: Schon nach kurzer Zeit meisterte eine große internationale Entwicklergemeinschaft die anfänglichen konzeptionellen Hürden.
Dass Versionskontrolle viel zu oft nur mit Softwareentwicklung in Verbindung gebracht wird ist aus Sicht des Autors ein Fehler, dem er mit seinem Buch entgegentritt: Überall, wo Dokumente zeitgleich, von vielen und an verschiedenen Ort bearbeitet werden müssen (wie z.B. auch dieses Buch selbst!), ist Versionskontrolle sinnvoll, und darum legt Schottelius Wert auf einen verständlichen und praxisnahen Einstieg. Rasch kommt er aber auch zu fortgeschritteneren Themen, wie der Verwendung von Branches und Tags, den verschiedenen Arten der Zusammenarbeit oder der Fehlersuche in der eigenen Arbeit.
Ein exzellenter Einstieg in die dezentrale Versionsverwaltung!
Nico Schottelius
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