Seit etwa zehn Jahren steht Linux-Administratoren mit PAM (Pluggable Authentication Modules) ein Baukasten zur Verfügung, der es erlaubt, Authentisierungsdaten wie Passwörter, Usernamen, biometrische und Accountdaten maßgeschneidert zu verwalten. Der - bislang - mangelhaften Dokumentation wegen lassen viele Admins die distributionsseitige PAM-Konfiguration jedoch unangetastet und verzichten so - oft unfreiwillig - auf viel Flexibilität.
Dieses Buch zeigt, wie man die PAM-Bibliotheken effizient einsetzt: Einer Einführung in den Aufbau des PAM-Stacks folgt eine detaillierte Erläuterung der Basis-Module. Viel Raum gibt der Autor dem PAM-Einsatz in der Praxis, sei es zur Nutzerauthentifizierung in großen Netzwerken oder bei Server-Diensten wie Apache oder Samba. Dabei zeigt sich, dass die Verwaltung von Login-Daten über PAM oft einfacher ist als erwartet. Den Abschluss bildet ein Kapitel zum Thema Softwareentwicklung mit PAM.
Udo Seidel
Authentisierung Login PAM Passwort Pluggable Authentication Modules Security Systemadministration