Der Aufsatz beschreibt die wirtschaftliche Evolution, die die Menschheit seit den Urgemeinschaften über den klassischen Kapitalismus bis hin zu einer Globalgemeinschaft auf der Erde durchläuft, als vorläufigen Endpunkt einer ganzen Reihe von Evolutionszyklen, die selbstverständlich die biologische Evolution einschließt und schließlich weit in die Vergangenheit des Universums hineinreicht. Alle Evolutionszyklen zeichnen sich durch Entropie-vermindernde Prozesse aus, die es ermöglichen, lokal immer komplexere Ordnungsstrukturen aufzubauen. Voraussetzung dafür ist eine geeignete Energiezufuhr und -abfuhr. Die Evolutionszyklen verlaufen nach einem gleichartigen dialektischen Grundmuster.
Anhand von plausiblen Überlegungen und einigen wenigen nachprüfbaren Zahlen wird nachgewiesen, dass es keine objektiven Grenzen für das weitere wirtschaftliche Wachstum auf der Erde gibt. Insbesondere wird herausgestellt, dass für das Wachstum genügend Energie zur Verfügung steht und die Entropiezunahme in der Umwelt beherrscht werden kann. Allerdings ist es erforderlich, dem Netto-Verlust an Waldfläche auf der Erde mehr Beachtung für die weitere Funktionsfähigkeit der Biosphäre zu schenken.
Abschließend werden einige wichtige Aufgaben nach Vollendung des wirtschaftlichen Evolutionszyklus diskutiert.
Wolfgang Brune
Bewusstsein Evolution Universum