Was landläufig als Natur angesehen wird, auch wenn sie in unserer als Anthropozän ausgerufenen geochronologischen Epoche ihre Ursprünglichkeit verloren hat, machen vier Künstlerfreunde zu ihrem Thema. Eine kleine, anregende Schau: in natura. Sie nehmen die lateinische Wendung wörtlich. Im Rasenstück mit Frosch von Philipp Hennevogl oder im Blattwerk eines Feigenbäumchens von Harald-Alexander Klimek, in den atmosphärisch-dunklen Unschärfen einer Landschaft im Mondenschein von Nikolai Makarov, in den Wetterkapricen alpiner Weiten von Jürgen K. Hultenreich.
Das Buch dokumentiert mit vielen Abbildungen die Ausstellung und beleuchtet aus kunsthistorischer Sicht die überwiegend neu geschaffenen Werke.
Anke Zeisler
1956 in Eberswalde, lebt in Berlin und Waldsieversdorf
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