Joachim Frank,
geboren 1952 in Hamburg, lebt in Prisdorf bei
Pinneberg. Studium von Germanistik, Sport und
Pädagogik. Arbeitet seit 1980 als Lehrer. Nach der
ersten Publikation seiner Kurzgeschichte „Flüchtige
Begegnung“ in der Anthologie „Nehmt mich beim
Wort“ (Bertelsmann Verlag, 2003) folgten mehrere
Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften.
„ ´Orientierung, ich suche nach einer Orientierung´,
hat Alice gesagt, und Bernadette wusste keinen Rat,
keinen mütterlichen, keinen freundschaftlichen,
keinen fraulichen, gar keinen. ´Orientierung´.,
denkt sie nur immer wieder, ´Orientierung´., und
der Begriff schwirrt, ohne eine Bindung zu finden,
durch ihren Kopf.“
So beginnt der Roman Fixsterne und der Leser
begleitet Alli, Bernadette, Resa, Dimo und Dogge auf
ihren Reisen nicht nur nach Ägypten und Spanien,
sondern vor allem zu und nach Fixsternen. Dabei
erlebt und durchlebt er mit ihnen ein bizarres
Geflecht des Suchens und des Gesuchtwerdens.
Menschen suchen nach Orientierungen, nach
festen Größen in ihrem Leben, eben nach
Fixsternen. Aber die sind eine Illusion, weil immer
alles in Bewegung ist und sich verändert: an sich
und zueinander. Die einzige Konstante ist nämlich
die Bewegung und das Ziel besteht vielleicht darin,
das Gefüge des Lebens ein wenig mitzugestalten.
Joachim Frank