Ingo Niermann Alexander Wallasch Niermann Deutscher Sohn

Deutscher Sohn

von Ingo Niermann Alexander Wallasch

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Beschreibung

Der invalide Afghanistanheimkehrer Toni lebt mit einer offenen Wunde im ehemaligen Zonenrandgebiet Niedersachsens. Sein Tagesablauf wird bestimmt von Verbandswechseln und schmerzlindernden Opiaten, Web-Porno, Traumatherapie und psychedelischen Alpträumen. Seine Freunde in der Nachbarschaft sind sympathische Messies, und die höchste Erhebung weit und breit ist ein Müllberg. Sein Leben ändert sich, als er die 19-jährige Helen kennenlernt, und sie sich gemeinsam in immer extremeren Sextechniken erproben. Zugleich wird er von einer heidnischen Sekte zum Heilsbringer erklärt. Ein obzöner, erhabener und komischer Roman über Heimat und Versöhnung.
Ins Herz der deutschen Gegenwart Der Roman über einen bei einem Anschlag in Afghanistan verletzten Bundeswehrsoldaten zielt vom Rand der Gesellschaft ins Zentrum deutscher Verhältnisse. Hartz IV, Taliban und Parsifal - die Verstrickungen deutscher Gegenwart und deutschen Erbes rücken so schamlos nah, dass man sich nicht entziehen kann. DAS FEUILLETON ERÖFFNET DIE DEBATTE: "Ingo Niermann und Alexander Wallsch haben den großen Pop-Roman über die Kriegs-Heimkehrer unserer Tage geschrieben. Und wenn er nicht einschlägt wie eine Bombe, dann hat das damit zu tun, dass wir noch nicht reif sind für die kalte Wahrheit unseres Krieges, die uns Ingo Niermann und Alexander Wallasch vor die Füße werfen." Christopher Schmidt, SZ "Das Ergebis ist eine streng gefügte Prosa, die das kosmopolitische Erbe der Klassik neu durchdenkt. Ein glasklarer Antihysterisierungsroman, unterwegs im deutschen Verdrängten: Literatur auf Patrouille." Ingeborg Harms, FAS "Eine grässlich grindige Geschichte. Es ist, als hätten sich Niermann und Wallsch vorgenommen, auf die Leser einzuprügeln." WELT AM SONNTAG "In seiner Häßlichkeit behält das Buch eine seltsame Eleganz und Klarheit, wenn nur nicht manche der Provinzscenen so sehr an Filme mit Oliver Korittke erinnern würden. Und genau dann verliert das Ganze auch seine nüchtern-gemeine Strahlkraft und brandet in eher beliebigen Geilgewittern und Pommesbuden-Prosa aus. TROTZDEM: Das Buch, über das man diesen Herbst wohl reden muss." JETZT.DE "Der ganz normale deutsche Provinz-Wahnsinn. [.] Rund 300 Seiten lang einfach gut unterhalten!" STERN, Die besten Bücher im Herbst 2010 "Eine erbärmliche Lektüre.[.]Das haben die Heimkehrer nicht verdient." Carolin Emcke, ZEIT-Feuilleton "Es ist, wie die SZ ganz richtig schrieb, 'der erste große Pop-Roman über die Kriegs-Heimkehrer unserer Tage'. Und er handelt von einem jungen Mann, der sich aus der deutschen Gesellschaft in den Krieg flüchtet, freiwillig, wie alle deutschen Afghanistan-Soldaten. Wieder nach Hause geschickt, hat er den Krieg mitgebracht in die Einöde. Doch unter den großen Geschichten, die in dem Roman zusammengeschnitten werden, ergibt sich vor allem das Bild einer grotesken deutschen Kleinstadtexistenz, die so exzellent ausgeleuchtet, wie sie ausgedacht und fantastisch ist. Die Dumpfheit, die Stille, der öde Wahnsinn. Es ist ein Kriegs-Heimkehrer-Roman, es ist vor allem aber auch ein Heimatroman." Timo Feldhaus, DE:BUG "Ein grotesker Roman, der Spaß macht!"DEUTSCHLANDRADIO Kultur

Autor*in

Ingo Niermann

Themen in »Deutscher Sohn«

Afghanistanheimkehrer Alexander Wall Christian Kracht Der Effekt Heimatroman Hotel Monopol Metan Minusvisionen

Stimmen zu »Deutscher Sohn«

Christopher Schmidt, SZ am WOCHENENDEIngo Niermann und Alexander Wallasch haben den großen Pop-Roman über die Kriegs-Heimkehrerunserer Tage geschrieben. Ihre Botschaft: Wir Deutschen haben in Afghanistan nichts verloren.Fangen wir mal ganz harmlos an:Der 28-jährige Harald Heinemann, der sich Toni nennt nach seinem Idol, der TorwartlegendeToni Schumacher, leidet unter einer Zitronenphobie seit dem großen Bäng."Der große Bäng" hat ihm das Bein aufgerissen bei seiner ersten und einzigen Feindberührung in Afghanistan. Die Bombe war in einem Eselskarren versteckt, unter Zitronen. 264 Tage und 17 Stunden ist das her, als Toni seine Geschichte zu erzählen beginnt. Und genauso lange will sich seine Wunde nichtschließen, wo der Metallsplitter fast bis auf den Knochen in den Oberschenkel eingedrungen ist. Erst 300 Seiten später wird Toni der "abwegige Gedanke" zum Lächeln bringen, dass die TausendenBandagen, die er verbraucht hat, "vielleicht auch nur eine Form von Veredelung gewesen sein könnten", so wie sein Vater die Pflanzen, die er züchtet, durch Aufpropfen veredelt. Toni wird seinen ganz persönlichenFrieden machen mit Afghanistan, dieser kollektiven Wunde, die sich nicht schließt; er wird sich versöhnen mit seiner Geschichte und auch mit seinem Vater,der strikt dagegen war, als Toni sich für acht Jahre beim Bund verpflichtete. Der Vater hatte seinerzeit den Kriegsdienst verweigert. Aber nicht, weil er den Krieg und das Töten verabscheut hätte, das nicht: Er wollte nur nicht in einer Armee kämpfen, die Teil eines Bündnisses ist und damit nicht souverän. Die Wunde Afghanistan - das ist das Thema des Buchs "Deutscher Sohn"von Ingo Niermann und Alexander Wallasch, das am 4. September im Berliner Blumenbar Verlag erscheint. Es ist der erste große Roman über deutsche Afghanistan-Heimkehrer. Und es könnte ein neues Kapitel in der deutschen Gegenwartsliteratur aufschlagen, die sich nun mit etwas beschäftigen muss, von dem hierzulande lange nichts zu lesen war: einem real existierenden Krieg, an dem Deutsche beteiligt sind und in dem Deutsche sterben. Es gibt eine Botschaft in diesem Buch, und die ist eindeutig: Wir Deutsche haben in Afghanistan nichts verloren. Die Brisanz dieses großen Romans liegt darin, dass er nicht die übliche, gut abgesicherte Haltung von Betroffenheit und moralischer Entrüstung einnimmt, sondern sich auf die Perspektive eines jungen Stabsunteroffiziers einlässt, der den Einsatz nicht in Frage stellt, sondern die Bundeswehr vielmehr als Erlösung von der Gesellschaft daheim erlebt. Bei der Diskussion um den deutschenAfghanistan-Einsatz sei viel Bigotterie im Spiel, sagt Ingo Niermann beim Spaziergang im Berliner Wedding,wo er wohnt. Keiner wisse, was eigentlich die Aufgabe dort sei, am wenigsten wissen es die Soldaten selbst. Niermann ist in Afghanistan gewesen; aber er fuhr erst hin, als der Roman schon fertig war - "schließlich sollte das Buch kein Reportageroman werden", sagt er. Mit einer Presse-Akkreditierung hat Niermann die deutschen Truppen besucht. Und eines fand er ziemlich schnell heraus: Deren Auftrag ist alles andere als eindeutig. Im Gegensatz zu dem der Amerikaner, die ständig zu Geheim-Operationen ausrücken und sich von den Deutschen im Stich gelassen fühlen. "Bei denen herrscht ja auch striktes Alkoholverbot", sagt Niermann, "während die deutschen Soldaten auf ihr Bier nicht verzichten müssen."Es geht mit Ingo Niermann durch eine sommerliche Grünanlage hinauf zu einem der beiden ehemaligen Flaktürme, von denen aus Berlin im Zweiten Weltkrieg verteidigt wurde, heute ist hier eine Aussichtsplattform mit Balustrade und Sitzbänken. "Gegen Auslandseinsätze", so Niermann, "wird ja nicht mehr pazifistisch argumentiert. Wir wollten von einer Figur erzählen, die quer steht zu der üblichen Generationen-Konstellation Großvater Nazi, Vater Alt-68er. Alex und mir ging es darum, uns als Kriegsdienstverweigerer mit einer anderen Sicht auf die Dingezu konfrontieren." Im Roman klingt das so: "Kann sein, dass in den Achtzigern die Anfeindungen durch die Pazifisten sogar noch wesentlich größer waren. Das war, bevor Til Schweiger im Flecktarn in die ,Lindenstraße' zog und Joschka Fischer Außenminister wurde." Man müsse immer bedenken, sagt Alexander Wallasch, dass es nur Freiwillige sind, die nach Afghanistan gehen.Ingo Niermann und Alexander Wallasch haben den Roman gemeinsam geschrieben, dabei sind sie sich persönlich nur zweimal begegnet, "und da waren immer auch andere Leute dabei", erzählt Ingo Niermann. Zustande kam der Kontakt über eigene Buchprojekte beider Autoren. Niermann veröffentlichte 2003 den Protokollband "Minusvisionen" über gescheiterte Unternehmensgründungen und hat bereits mehrere Bücher zusammen mit anderen Autoren geschrieben, zum Beispiel mit Christian Kracht. Von Wallasch erschien 2006 der Roman "Hotel Monopol", in den auch seine Erfahrungen als Kneipenwirt in Braunschweig eingeflossen sind. Seit sein Lokal pleiteging, arbeitet er tagsüber als Werbetexter. An "Deutscher Sohn" hat er abends geschrieben. "Wenn ich meine Kinder ins Bett gebracht hatte, habe ich mich von acht bis zwölf in den Keller zurückgezogen. "Die Stunden verflogen so schnell, dass Wallasch diese Abende nur "meine täglichen zehn Minuten" nennt. Rasend flogen auch die Mails zwischen Braunschweig und Berlin hin und her. Die Arbeitsteilung zwischen den beiden höchst ungleichen Autoren - hier der übersprudelnde, leutselige Familienvater Wallasch, dort der fünf Jahre jüngere, nachdenkliche und in sich gekehrte Berliner Niermann, der bekennende Provinzler einerseits und der Weltreisende und sanfte Provokateur andererseits - man könnte sie mit einem Handabdruck an einer weißen Wand vergleichen: "Der Umriss stammt eher von Ingos Hand, und ich bin vielleicht derjenige, der diesen Umriss dann ausmalt."Die Idee für das Buch lieferte ein Eintrag im Gästebuch einer Gangbang-Seite im Internet, auf der sich Leute zum promisken Sex verabreden. Dort fragt ein Afghanistan-Veteran an, ob er trotz seines amputierten Beines mitmachen dürfe. "Dass der Eintrag vielleicht nur ein Fake war, spielt keine Rolle", sagt Ingo Niermann. Aber in Afghanistan, das habe er selbst erlebt, überlagert das Thema Sex bei den Soldaten alles andere. Zum Beispiel dann, wenn sich die Sehnsucht nach der Freundin daheim mit der Angst vor der Rückkehr mischt- auch im Buch geht Tonis Beziehung noch, während er im Bundeswehrkrankenhaus in Koblenz liegt, in die Brüche. "Dass die Kameradin beim Training nur ein T-Shirt anhatte, ist noch Tage später ständiges Gesprächsthema im Lager. Und woran denkt wohl einer, der, zum Nichtstun verdammt, zu Hause im Sessel sitzt? An Sex natürlich." Mal ganz davon abgesehen, dass der Krieg und seine Bilder selbst etwas Pornographisches an sich haben.Zu Beginn zeigt der Roman Toni allein im Eigenheim seiner Eltern, die mittlerweile in den Harz gezogen sind,im ehemaligen Zonenrandgebiet Niedersachsens, an seinen Multifunktionssessel gefesselt. Er teilt die endlose Zeit in Zigaretteneinheiten - eine Schachtel sind zwanzig mal sechs Minuten ("Das sind keine richtigen Ziele? Wer traut sich, so was zu behaupten?") - und spült die Schmerzmittel mit Billigbieraus der Plastikflasche hinunter. Der Tag besteht daraus, auf das Essen auf Rädern zu warten und, den Lidl-Laptop auf den Knien, durch Pornoseiten im Web zu surfen. In einer der ersten Szenen des Buches bindet sich Toni, der grausame Autoerotiker, die Doppelschnur der Jalousie "mit einem 1a doppelten Palstek" um die Hoden, panisch vor Angst, man könnte ihn dabei von der Straße aus sehen. Und plötzlich steht sein äthiopischer Pfleger Kanell in der Küchentür. Dieser Kanell ist übrigens genauso wenig eine genuine Erfindung des Romans wie dessen Praktikantin, die 19-jährige Helen. Beide Figuren kennt man aus Charlotte Roches Mega-Seller "Feuchtgebiete". "Deutscher Sohn" spielt mit der Fiktion, Helen und Kanell hätten sich mittlerweile in Niedersachsen bei einem Pflegedienst verdingt. Zahlreiche Anspielungen auf Charlotte Roche finden sich in dieser Fortschreibung, und weil Toni so willig wie wehrlos ist in seinem Zustand, wird er zum Objekt von Helens sexueller Experimentierfreude. Nur wenn Helen ihren Averna mit Zitrone haben will oder im ersten Stock Klamotten von Tonis Ex anprobiert und plötzlich ganz in Zitronenfarbe aufläuft, sieht Toni wieder mal Gelb. Kriegstrauma und Pornographie? Darf das denn sein? Hier geht es schließlich immer noch um einen realen Krieg, in welchem auch Deutsche sterben. Da könnte es den einen oder anderen empörten Aufschrei in der lesenden Bevölkerung geben. Aber Niermann und Wallasch wollen genau das: anstößig sein.Weil auch der Krieg anstößig ist - eine elende Mischung von Trash und Leid, Tragik und Trivialität, Ernstem und Frivolem. So wie es in Deutschland vielleicht zuletzt nur Nicolas Born in seinem letzten, großen Roman "Die Fälschung" vorgeführt hat - auch dort geht eine von vornherein defizitäre Gestalt, der Journalist Georg Laschen, in einen Krieg, der ein Stellvertreterkrieg der Großmächte und der Medien, aber auch der Menschen aus der westlichen Welt ist, mit ihren unterdrückten, sehr persönlichen Gewaltphantasien.Und so lassen auch Niermann und Wallasch ihren deutschen Sohn kein harmloses Butterblümchen sein, das in den bösen Krieg zieht und dort die Schrecken der Gewalt erleidet. Nein, der Junge bewegt sich vielmehr in seinem rechtsradikalen familiären Milieu vollkommen kritiklos. Natürlich marschieren hier keine kahlrasierten Neonazis auf, es geht vielmehr um die sogenannten Deutschreligiösen, eine antichristliche,völkisch geprägte Bewegung, die vor dem Ersten Weltkrieg gegründet wurde. Den Höhepunkt des Romansbildet deshalb auch eine großartig verkitschte Apotheose: Während einer "Parsifal"-Aufführung hat Toni eine Erscheinung: Eine weihevolle Menschenmenge begrüßt ihn als "deutschen Sohn", Heilsbringer der Deutschreligiösen, den lang ersehnten Messias. Tausende Hände streicheln über seinen Kopf: "Instinktiv, in absoluter Klarheit, strecke ich meinen rechten Arm in Richtung Bühne aus", heißt es da.Natürlich hat Toni da schon wieder ein paar Schmerztabletten mit psychedelischen Nebenwirkungen eingeworfen, natürlich pulst und suppt die Wunde des Afghanistan-Amfortas unter der Adidas-Hose weiter.Niermann und Wallasch erzählen voller Wut und Witz von einer traumatischen Realität, die wir gerne wegmoderiert und austherapiert haben möchten, die wir an Profis delegieren, und für die wir gerne eine konsensfähige Lösung hätten, ohne beunruhigende Rückstände, wie sie zuletzt das kleine Fernsehspielmit dem Heimkehrer-Film "Nacht vor Augen" geboten hat. Man kann es aber auch ganz anders sagen: Die Autoren legen den Finger in die Wunde, und das tut eben weh. Ob man sich nun darüber aufregt und die Autoren verwünscht - das Buch sollte man lesen. Und wenn es nicht einschlägt wie eine Bombe, dann hat es damit zu tun, dass wir noch nicht reif sind für die kalte Wahrheit unseres Krieges, die uns Ingo Niermann und Alexander Wallasch vor die Füße werfen.Der Roman "Deutscher Sohn" erzählt voller Witz und Wut von einer traumatischenRealität, die wir gerne wegtherapiert hätten. DAS FEUILLETON ERÖFFNET DIE DEBATTE:"Ingo Niermann und Alexander Wallsch haben den großen Pop-Roman über die Kriegs-Heimkehrer unserer Tage geschrieben. Und wenn er nicht einschlägt wie eine Bombe, dann hat das damit zu tun, dass wir noch nicht reif sind für die kalte Wahrheit unseres Krieges, die uns Ingo Niermann und Alexander Wallasch vor die Füße werfen." Christopher Schmidt, SZ"Das Ergebis ist eine streng gefügte Prosa, die das kosmopolitische Erbe der Klassik neu durchdenkt. Ein glasklarer Antihysterisierungsroman, unterwegs im deutschen Verdrängten: Literatur auf Patrouille." Ingeborg Harms, FAS"Eine grässlich grindige Geschichte. Es ist, als hätten sich Niermann und Wallsch vorgenommen, auf die Leser einzuprügeln." WELT AM SONNTAG"In seiner Häßlichkeit behält das Buch eine seltsame Eleganz und Klarheit, wenn nur nicht manche der Provinzscenen so sehr an Filme mit Oliver Korittke erinnern würden. Und genau dann verliert das Ganze auch seine nüchtern-gemeine Strahlkraft und brandet in eher beliebigen Geilgewittern und Pommesbuden-Prosa aus. TROTZDEM: Das Buch, über das man diesen Herbst wohl reden muss." JETZT.DE"Der ganz normale deutsche Provinz-Wahnsinn. [.] Rund 300 Seiten lang einfach gut unterhalten!" STERN, Die besten Bücher im Herbst 2010"Eine erbärmliche Lektüre.[.]Das haben die Heimkehrer nicht verdient." Carolin Emcke, ZEIT-Feuilleton"Es ist, wie die SZ ganz richtig schrieb, 'der erste große Pop-Roman über die Kriegs-Heimkehrer unserer Tage'. Und er handelt von einem jungen Mann, der sich aus der deutschen Gesellschaft in den Krieg flüchtet, freiwillig, wie alle deutschen Afghanistan-Soldaten. Wieder nach Hause geschickt, hat er den Krieg mitgebracht in die Einöde. Doch unter den großen Geschichten, die in dem Roman zusammengeschnitten werden, ergibt sich vor allem das Bild einer grotesken deutschen Kleinstadtexistenz, die so exzellent ausgeleuchtet, wie sie ausgedacht und fantastisch ist. Die Dumpfheit, die Stille, der öde Wahnsinn. Es ist ein Kriegs-Heimkehrer-Roman, es ist vor allem aber auch ein Heimatroman." Timo Feldhaus, DE:BUG"Ein grotesker Roman, der Spaß macht!"DEUTSCHLANDRADIO Kultur
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Details

ISBN: 9783936738759
Verlag: Farkas, Wolfgang
Erscheinung: 09.2010

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