Ralph Gehrke, Dr. phil., ist selbständiger Kaufmann und lebt in Fürstenau bei Osnabrück. Mit „Party“ legt er seinen zweiten Roman vor. Sein Debüt gab er mit dem Entwicklungsroman „verspielt“ (2002).
Bevor er sich Mitte der neunziger Jahre selbständig gemacht hat, war er 15 Jahre als Lehrer und Hoch-schullehrer im In- und Ausland tätig.
Obwohl Maike Kefer alles so perfekt wie möglich organisiert hat, damit ihre Silvester-Party zu einem Event wird, von dem man in Kleefeld noch lange sprechen soll, will der Abend nicht richtig in Gang kommen. Irgendwie wird sie das Gefühl nicht los, von lauter Spaßbremsen umgeben zu sein.
In wechselnder Perspektive stellen sich die Partygäste mit ihren kleinen und großen Problemen sowie ihren speziellen Vorlieben und Abneigungen vor. Das Kaleidoskop der schmalen Oberschicht einer kleinen Provinzstadt. Geldsorgen, Kleidernöte, Beziehungskrisen, Sex, Gesundheit, Politik, Reifeprozesse, all das prallt zur Silvesterfeier aufeinander. Als der Countdown fürs neue Jahr läuft und die Feierlaune endlich steigt, steht plötzlich jemand mitten im Raum und drückt sich eine Pistole an den Kopf.
Der Roman entwirft eine Momentaufnahme. Es geht um Befindlichkeiten unter dem Eindruck wirtschaft-licher Stagnation und sozialer Krise. Die Auswirkung-en sitzen der Spaßgesellschaft im Nacken. Ihre Reihen lichten sich. Doch allen Zeichen einer Zeitenwende zum Trotz soll das Feiern weitergehen. Alles Party oder was?
Das Buch besticht durch einfühlsame Perspektivenwechsel, lebensnahe und pointierte Sprache, immense Spannung sowie überaus gekonnte Inszenierung einer Geschichte, die zwar vom Zeitgeist geprägt, aber dennoch zeitlos aktuell ist. Wiedererkennungseffekte sind garantiert!
Ralph Gehrke, Dr. phil., ist selbständiger Kaufmann und lebt in Fürstenau bei Osnabrück. Mit „Party“ legt er seinen zweiten Roman vor. Sein Debüt gab er mit dem Entwicklungsroman „verspielt“ (2002).
Bevor er sich Mitte der neunziger Jahre selbständig gemacht hat, war er 15 Jahre als Lehrer und Hoch-schullehrer im In- und Ausland tätig.
Obwohl Maike Kefer alles so perfekt wie möglich organisiert hat, damit ihre Silvester-Party zu einem Event wird, von dem man in Kleefeld noch lange sprechen soll, will der Abend nicht richtig in Gang kommen. Irgendwie wird sie das Gefühl nicht los, von lauter Spaßbremsen umgeben zu sein.
In wechselnder Perspektive stellen sich die Partygäste mit ihren kleinen und großen Problemen sowie ihren speziellen Vorlieben und Abneigungen vor. Das Kaleidoskop der schmalen Oberschicht einer kleinen Provinzstadt. Geldsorgen, Kleidernöte, Beziehungskrisen, Sex, Gesundheit, Politik, Reifeprozesse, all das prallt zur Silvesterfeier aufeinander. Als der Countdown fürs neue Jahr läuft und die Feierlaune endlich steigt, steht plötzlich jemand mitten im Raum und drückt sich eine Pistole an den Kopf.
Der Roman entwirft eine Momentaufnahme. Es geht um Befindlichkeiten unter dem Eindruck wirtschaft-licher Stagnation und sozialer Krise. Die Auswirkung-en sitzen der Spaßgesellschaft im Nacken. Ihre Reihen lichten sich. Doch allen Zeichen einer Zeitenwende zum Trotz soll das Feiern weitergehen. Alles Party oder was?
Das Buch besticht durch einfühlsame Perspektivenwechsel, lebensnahe und pointierte Sprache, immense Spannung sowie überaus gekonnte Inszenierung einer Geschichte, die zwar vom Zeitgeist geprägt, aber dennoch zeitlos aktuell ist. Wiedererkennungseffekte sind garantiert!
Ralph Gehrke
Osnabrück Politik Selbstmord Szene Zeitgeist