Hanns Oska war Experte für Untergründiges. Er hatte darauf zu achten, dass in den Niederungen der sozialistischen Hauptstadt niemand sein Unwesen trieb und sich Personen nicht unerlaubt unter Tage einnisteten, um der irdischen Gerechtigkeit zu entgehen oder auf dunklen Wegen in die verbotene Stadt zu gelangen. Schächte der Untergrundbahn, tote Bahnhöfe, alte Bunker und andere Hohlräume gehen über verschlungene Pfade ineinander über, so dass eine gute Ortskenntnis und das Orientierungsvermögen eines Maulwurfs vonnöten sind, um sich zurechtzufinden. Oska entdeckt eine Tür, die einen Weg zum verbotenen Teil Berlins frei gibt. Hier startet er eine Karriere als Unternehmer und zurück im anderen Teil der Stadt ist er das kleine Rädchen im Getriebe. Eine groteske Geschichte im geteilten Berlin.
Klaus Taubert
Klaus Taubert wurde in Thüringen geboren. Er erlernte den Beruf eines Chemiefacharbeiters. Bis 1968 lebte und arbeitete er in Erfurt als Betriebsfunk-, Betriebszeitungs-, Lokalredakteur. Mit 22 Jahren war Klaus Taubert als jüngster Chefredakteur einer Kreiszeitung in Apolda beschäftigt. Danach war er bis 1990 Reporter, Nachrichtenchef und stellvertretender Chefredakteur für den Bereich Inland des Allgemeinen Deutschen Nachrichtendienstes (ADN) in Berlin. Er schrieb Satiren u.a. für die „Berliner Zeitung“, historische Dokumentationen für die „Wochenpost“, gestaltete mehrere Bildbände, schrieb Kriminalhörspiele für den Rundfunk, Liedtexte, erfand Werbesprüche wie „Ei und Ei ist vielerlei“ und „Gesunde Kost spart Medizin“, der in vielen Kaufhallen hing…
Nach 1990 arbeitete er zehn Jahre für einen großen Verlag und hob die „SuperIllu“ mit aus der Taufe.
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