Zygmunt Baumann untersucht die Wurzeln der postmodernen Moralprobleme in der Zerrissenheit des gesellschaftlichen Kontexts und den divergierenden Lebensinteressen. In sechs soziologischen Essays beleuchtet er das fragmentarische Leben des modernen Menschen unter so verschiedenen Aspekten wie den Formen des Zusammenlebens, dem Bild des Fremden, der Rolle der Gewalt und postmoderner Ängste. "Baumann sucht nicht nach einer neuen Ethik, sondern trägt erhellende Bruchstücke des postmodernen Lebens zusammen, die einer ethischen Neuorietierung noch im Wege stehen." Volker Zeese, Die Welt; "Dieses Buch von Zymunt Baumann ist, zusammen mit seinem Buch über postmoderne Ethik, eine Summe seiner theoretischen Dnekbewegungen, die ihn als einen gleichberechtigten Partner im Diskurs zwischen Scott Lash, Ulrich Beck und Anthony Giddens erscheinen lassen." Matthias Junge, Soziologische Revue
In sechs soziologischen Essays beleuchtet Bauman das fragmentarische Leben des modernen Menschen unter so verschiedenen Aspekten wie den Formen des Zusammenseins, dem Bild des Fremden, der Rolle der Gewalt und postmoderner Ängste.
Als »wesentlich moralische Wesen« stehen Menschen vor der Wahl, gut oder böse zu handeln. Eine solche Situation ist immer ambivalent, jede Entscheidung birgt unabänderlich die Gefahr des Scheiterns. In der Postmoderne liegt die Verantwortung für diese Wahl bei jedem Einzelnen. Sie ist somit Fluch und Chance der moralischen Person zugleich.
Zygmunt Bauman
Zygmunt Bauman (1925-2017) war von 1972 bis 1990 Professor für Soziologie an der Universität Leeds.
Postmoderne Lebensführung Unsicherheit Moral