Seit ihrem Anfang, seit dem Beginn von Zivilisation und Kultur, mit den ersten Artefakten, den von Menschen zunächst planlos und dann nothaft produzierten Dingen, hat die Gattung Mensch ihre und ihrer Nöte Therapie aufgenommen. Die Menschheit befindet sich seit ihrem Anbeginn – seit jeher und schon immer und wesentlich – in Therapie. Menschsein heißt In-Therapie-sein.
Aus verschiedenen Perspektiven werden einzelne Aspekte dieses In-Therapie-Seins der Gattung Mensch diskutiert. Den Reigen eröffnen Beiträge, die im Kontext einer internationalen öffentlichen Diskussion der Fernsehserie In Therapie entstanden, die als Seminarreihe von Psychoanalyse und Philosophie unter dem Titel Therapie und Television im Jahr 2021 durchgeführt wurde.
Christoph Weismüller
Christoph Weismüller, Dr. phil. habil., Professor im Fach Philoso-phie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; Lehrbeauftragter an der FH Dortmund, FB Design, Medienwissenschaft; Leiter des Instituts für philosophische Beratung und Pathognostik in Düssel-dorf; Vorsitzender von Psychoanalyse und Philosophie e. V., Redak-tionsmitglied und Herausgeber von Psychoanalyse und Philosophie; Leitung des Peras Verlags; ordentliches, ausgebildetes (GPP) und praktizierendes Mitglied der Internationalen Gesellschaft für Philo-sophische Praxis (IGPP); Dozent in den Fachbereichen Psychologie, Musik und Literatur.
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