Vor schweren Unfällen, Großschadensereignissen, Umweltschäden, extremen Naturereignissen, unerwarteten Ausfällen unverzichtbarer Spezialmaschinen oder kritischer Abteilungen ist kein Unternehmen im 21. Jahrhundert sicher. Das Krisenbewusstsein in Deutschland ist in einigen Branchen noch nicht ausgeprägt genug, wie einige Studien belegen. Verschiedene Untersuchungen bestätigen aber auch, dass vorbereitete Unternehmen eine Krise 2,5-fach schneller bewältigen als unvorbereitete.
Der Umgang mit Krisen ist und bleibt eine primäre Führungsaufgabe. Daher richtet sich diese Praxishilfe vor allem an Unternehmensleiter und Führungskräfte, sich in „guten Zeiten“ mit diesem Thema respektvoll auseinander zu setzen. Ist eine Unternehmenskrise erst eingetreten, ist es für Vorsorgemaßnahmen schon viel zu spät.
Claus Pachurka