Ziel der empirischen Arbeit ist es, neben der Kundenzufriedenheit, die berechtigterweise als eine wesentliche Determinante des
Weiterempfehlungsverhaltens gilt und aus diesem Grund auch in der vorliegenden Arbeit entsprechende Aufmerksamkeit erfährt, weitere Einflussfaktoren für das Auftreten und die Weitergabe von
Kundenweiterempfehlungen aufzuzeigen. Auf diese Weise kann das Phänomen Kundenweiterempfehlungsverhalten greifbarer gemacht werden. So ist zu vermuten, dass neben der Kundenzufriedenheit bestimmte Persönlichkeitsmerkmale des einzelnen Kunden und die Enge der Beziehungen zwischen den Konsumenten einen entscheidenden Einfluss auf das Kundenweiterempfehlungsverhalten ausüben. Aus diesem Grund werden im Rahmen der empirischen Arbeit sowohl individuelle Faktoren des Kommunikators als auch Aspekte der Beziehung zwischen Kommunikator und Rezipient berücksichtigt. Des Weiteren soll der Zusammenhang zwischen den Weiterempfehlungsabsichten von Konsumenten und deren tatsächlichem Weiterempfehlungsverhalten genau untersucht werden. So ist anzunehmen, dass ein Unterschied zwischen den Verhaltensabsichten und dem tatsächlichen Verhalten von Konsumenten besteht. Eine Absicht muss nicht zwangsläufig zu
einer Verhaltensreaktion führen. Auch in diesem Kontext dürften bestimmte Persönlichkeitsmerkmale eine große Rolle spielen. Zu diesem Zweck wurden über 200 Kunden eines großen Gartencenters in der Nähe von Salzburg schriftlich befragt.
Serena Enzinger
Geselligkeit Kundenweiterempfehlungsverhalten Motiv Mundwerbung Produktinvolvement